Nehmen Sie eine Auszeit vom Alltag

Erholung braucht der Mensch nicht nur im Urlaub, sondern auch zwischendurch. Nehmen Sie sich deshalb regelmäßig eine Auszeit vom Alltag.

Mann relaxt in Dampfsauna.

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Wie kann eine kleine Auszeit vom Alltag aussehen? Eine Möglichkeit: Baden zwischen Rosenblüten, dann eine Massage mit wohlriechenden Aromaölen, und anschließend eingekuschelt in flauschigen Frottee im Liegestuhl eine Tasse Tee genießen – mit solchen Verwöhnszenarien locken Wellness-Tempel und Spa-Hotels.

Wer Wellness-Angebote in Heilbädern oder Hotels sucht, wird an vielen Orten fündig. Bei den oftmals teuren Arrangements sollten Sie aber auf Qualität achten. Viele Anbieter werben zwar mit diversen Siegeln, doch sind laut Stiftung Warentest längst nicht alle wirklich aussagekräftig. Vor der Buchung eines Wellness-Aufenthalts gilt daher: Prüfen Sie vorab genau, was das Hotel zu bieten hat.

Wohlfühlmomente im täglichen Leben

Nicht jeder hat das Geld und die Zeit für opulente Wellness-Wochenenden. Wichtiger ist ohnehin: Wir brauchen mehr Wohlfühlmomente und öfter eine kleine Auszeit im Alltag, und zwar möglichst regelmäßig. Ob das nun ein wöchentlicher Thermen- oder Sauna-Besuch mit Freunden ist oder ein langer Spaziergang mit dem Hund – entscheidend ist nur, dass Sie für sich herausfinden, was Ihnen guttut.

Und dass Sie diese Wohlfühl-Zeiten zu festen Ritualen etablieren. Was für den einen die halbe Stunde Zeitung lesen beim Kaffee ist, kann für den anderen ein entspannendes Bad, ein Spaziergang mit der Freundin oder das Ausschlafen am Wochenende sein. Gartenarbeit oder Kochen bedeutet für manche Fronarbeit, für andere aber Abschalten und Erholung.

Mit einer Auszeit im Alltag den Druck abbauen

Um Stress in den Griff zu bekommen, sollten Sie herausfinden, was Sie unter Druck setzt – und wie Sie gelassener durch den Alltag kommen könnten. Vielen Menschen fällt es schwer, runterzukommen und sich zu entspannen. Hier helfen bewährte Entspannungstechniken wie die Muskelentspannung nach Jacobson, Atem- und Achtsamkeitsübungen, Meditation sowie Yoga oder Tai Chi.

Die beiden letztgenannten verbessern außerdem das Körpergefühl und die Beweglichkeit. Kurse werden in Volkshochschulen oder von privaten Instituten angeboten. Bei professionellen, zertifizierten Trainern übernimmt die Krankenkasse manchmal einen Teil der Kursgebühr.

Mehr Schwung und gute Laune

Gute Laune ist auch körperlich spürbar. Wir fühlen uns dann frisch und agil, denn Körper und Seele stehen in ständiger Wechselwirkung. Deshalb ist es wichtig, beiden Gutes zu tun: durch Entspannung, gesundes Essen und viel Bewegung – am besten jeden Tag etwa 20 Minuten bzw. insgesamt zweieinhalb Stunden pro Woche. Die Auswahl der sportlichen Aktivität ist völlig frei und richtet sich nach den persönlichen Vorlieben. Wichtig ist nur, dass ausschließlich Trainingseinheiten addiert werden, die mindestens zehn Minuten am Stück durchgeführt wurden.

Sportmuffel müssen weder ins Fitnessstudio noch ins Schwimmbad pilgern: Schon ein Spaziergang in einem etwas höheren Tempo als gewohnt oder eine etwas intensivere Gymnastikeinheit vorm Fernseher sind gute Möglichkeiten, um das empfohlene Intensitätslevel zu erreichen.

Zuletzt geändert am 17. Januar 2020

Eingestellt am: 28. November 2016