Wie lange bleiben Ostereier frisch?

Bunte hartgekochte Eier halten sich in der Regel im Kühlschrank zwei bis vier Wochen

Foto: © Ergo Group

Natürlich gibt es auch dieses Jahr zu Ostern wieder viele Eier. Wahrscheinlich so viele, dass längst nicht alle in vier Tagen aufgegessen werden. Dann stellt sich die Frage: Wie lange bleiben Ostereier frisch?

Wie in jedem Jahr werden auch 2019 rund um Ostern sicher wieder jede Menge Eier gekauft und verschenkt – so viele, dass es sehr ungesund wäre, sie alle auf einmal zu essen.

Damit stellen sich zwei Fragen: Wie lange bleiben Ostereier frisch? Und wie werden sie eigentlich am besten gelagert?

Hartgekocht hält länger

Bunte hartgekochte Eier halten sich im Kühlschrank zwei bis vier Wochen. Aber nur, wenn die Schale keine Risse hat. Denn sonst können Keime eindringen.

Gefärbte Eier aus dem Supermarkt halten sogar meist noch länger, da die Farbe die Schale versiegelt. Hat die Schale beim Kochen oder Färben Risse bekommen, kann es passieren, dass sich auch ein Teil des Eiweißes verfärbt. Das ist hygienisch und auch gesundheitlich unbedenklich. Manche Eier haben auch eine blau-grüne Färbung am Eidotter. Sie entsteht, wenn Eier länger als 10 Minuten kochen und ist auch ungefährlich.

Rohe Eier gekühlt aufbewahren

Rohe Eier halten sich ungekühlt bis zu 18 Tage. Anschließend muss das Ei in den Kühlschrank. Am besten ist es aber, die Eier direkt nach dem Kauf zu kühlen.

Ist das Mindesthaltbarkeitsdatum – üblicherweise 28 Tage nach dem Legetag – abgelaufen, sind Eier aber nicht gleich ungenießbar. Aufschluss gibt der Wassertest: Erst wenn ein rohes Ei in einem Wasserglas oben schwimmt, ist es verdorben.

So testen Sie, ob Ihr Ei noch gut ist

Wer sich nicht sicher ist, ob ein Ei noch genießbar ist, kann das mit einfachen Tests herausfinden:

  • Legen Sie das Ei in eine mit Wasser gefüllte Schüssel. Es muss sich so viel Wasser darin befinden, dass das Ei untergehen kann. Liegt das Ei waagerecht am Boden, ist es noch frisch. Stellt es sich am Boden leicht auf, sollten Sie es vor dem Verzehr erhitzen. Schwimmt es oben, ist es nicht mehr genießbar.
  • Alternativ können Sie das Ei vorsichtig auf einem Teller aufschlagen. Schwimmt das Eigelb auf einer glibbrigen Masse in der Mitte des Eies, ist das Ei noch frisch. Zerläuft das Eiweiß und wirkt das Eigelb nicht mehr fest, ist das Ei nicht mehr gut.
  • Auch am Geruch können Sie leicht feststellen, ob ein Ei noch gut ist. Frische Eier haben keinen Geruch. Nicht mehr genießbare Eier hingegen riechen säuerlich, faulig oder nach Schwefel.
Eingestellt am: 15. April 2019