Weniger Komplikationen bei Diabetes

Totenkopft aus Zucker gemalt.

© vetre – Fotolia.com

Der Anteil von Diabetikern mit schweren Folgeerkrankungen geht zurück. Grund dafür sei eine verbesserte Versorgung, so die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG).

Nach aktuellen Studien lässt sich eine Erblindung infolge von Diabetes immer öfter verhindern. Verantwortlich für diesen Fortschritt sei vor allem die Lasertherapie – sie könne das Fortschreiten der diabetischen Netzhautschädigung in vielen Fällen aufhalten. Auch der Anteil von Patienten mit diabetischer Nierenerkrankung gehe zurück, so die DDG: Nach aktuellen Studien leiden daran inzwischen nur noch zehn Prozent der Typ-2-Diabetiker.

Weniger Amputationen

Bei den gefürchteten Fußgeschwüren gibt es ebenfalls Verbesserungen. Noch vor 20 Jahren waren Amputationen bei Diabetikern 20 Mal häufiger als bei stoffwechselgesunden Menschen. Heute sind sie bei Männern „nur“ noch neun Mal so häufig, und bei Frauen liegt die Zahl sogar unter sechs. Die DDG führt die positive Entwicklung auf eine verbesserte Früherkennung und Behandlung beim diabetischen Fußsyndrom sowie auf eine strukturierte Fortbildung der Hausärzte zurück.

Zuletzt geändert am 19. September 2016

Eingestellt am: 20. Januar 2015