Wie werde ich meine Kopfschmerzen los?

Ich leide oft unter Kopfschmerzen. Was hilft schonend und trotzdem sanft gegen den Brummschädel?

Tasse Kaffee mit Zitrone auf dunklem Tisch.

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Bei leichten Kopfschmerzen kann es manchmal bereits hilfreich sein, an die frische Luft zu gehen. Bewährt bei beginnenden und noch nicht ganz starken Beschwerden hat sich auch die äußerliche Anwendung von Pfefferminzöl aus der Apotheke.

Der in Pfefferminzöl enthaltene Wirkstoff Levomenthol sorgt mit seinem kühlenden Effekt dafür, dass die Weiterleitung von Schmerzimpulsen blockiert wird. Wegen seiner Verträglichkeit ist Pfefferminzöl auch für Magenempfindliche, Schwangere und Kinder ab sechs Jahren geeignet.

Wenn Sie gerade nichts anderes zur Hand haben, sind auch Kaffee und Zitrone keine schlechte Wahl, um Kopfschmerzen zu behandeln. Am besten werden mit dieser Kombination „Kater“-Kopfschmerzen gelindert. Das im Kaffee enthaltene Koffein erweitert die verengten Blutgefäße im Gehirn, die Durchblutung wird verstärkt, was die Schmerzen bessern kann. Die Zitrone wiederum unterstützt die körpereigene Schmerzhemmung. Doch Vorsicht: Zuviel Koffein könnte die Kopfschmerzen noch verstärken. Trinken Sie nicht mehr als drei Tassen (ohne Zucker).

Wie oft Kopfschmerzattacken auftreten, kann unter anderem mit der Ernährung zusammenhängen. So lösen bestimmte Lebensmittelunverträglichkeiten oder auch Cola-Getränke bei manchen Menschen Kopfschmerzattacken aus.

Darüber hinaus spielt die Ernährung eine wichtige Rolle, um Kopfschmerzen vorzubeugen. Wichtig ist die Aufnahme von Mineralstoffen wie Magnesium. Auch Vollkorn in Form von Weizen, Gerste, Hafer, Hirse und Reis ist empfehlenswert, denn es stellt eine Energiequelle für das Gehirn dar und liefert zudem wichtige Vitamine. Reichlich Gemüse vervollständigt Ihren Anti-Kopfschmerz-Ernährungsplan.

Vergessen Sie außerdem nicht, ausreichend zu trinken. Und noch zwei Tipps gegen Schmerzen: Oregano, das italienische Pizza-Gewürz, verfügt über ein schmerzlinderndes ätherisches Öl. Und getrocknete Früchte wie Rosinen oder Datteln enthalten einen hohen Anteil an schmerzlindernder Salicylsäure.

Eingestellt am: 1. August 2016