Sport im Wohnzimmer

Zum Laufen ist es zu kalt? Im Fitnessstudio zu voll? Dann verwandeln Sie doch Ihr Wohnzimmer in eine Mini-Turnhalle! Sport vor dem Sofa hält ganzjährig fit.

Junge Frau trainiert mit Hanteln im Wohnzimmer

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Jeder von uns braucht Bewegung – und zwar rund ums Jahr. Denn Sport hält den Körper fit und geschmeidig, ist Balsam für Herz und Kreislauf, beugt Haltungsschäden vor, lässt überflüssige Kilos abschmelzen, baut obendrein Stress ab und sorgt für gute Laune. Gründe genug, sich – am besten mehrmals pro Woche – ein kleines Trainingsprogramm zu gönnen.

Bewegung und frische Luft sind ein starkes Team für die Gesundheit, doch wenn sich das Wetter im Herbst und Winter von seiner stürmischen und nasskalten Seite zeigt, kann selbst sportlichen Zeitgenossen die Lust auf Aktivitäten im Freien vergehen.

Auf die Matte, fertig, los!

Aus gutem Grund flüchten viele Hobbysportler jetzt in die Fitnessstudios oder Turnhallen. Doch für den Sport in der Gruppe ist nicht jeder Mensch geschaffen. Auch hat nicht jeder Lust, sich beim Training an Tages- und Öffnungszeiten zu halten. Damit Muskeln und Gelenke dennoch nicht in den Winterschlaf fallen, hilft nur eins: regelmäßiges Fitnesstraining in den eigenen vier Wänden.

Die Vorteile eines Aktivprogramms vor dem Sofa liegen auf der Hand: Man kann ganz ungestört vor sich hin turnen, sich die Zeit frei einteilen und gleich nach dem Training unter die eigene Dusche springen. Wer glaubt, Wohnzimmersport sei langweilig oder eintönig, irrt gewaltig. Für jeden Sporttyp und jeden Fitnessgrad gibt es geeignete Übungen und Aktivitäten – ob mit oder ohne Geräte.

Rad fahren im Wohnzimmer

Ehe es jedoch ins Sportgeschäft geht, um das Wohnzimmer mit Yogamatte, Stepper und Hanteln auszustatten, gilt: Wer lange keinen Sport mehr getrieben hat, sollte erst einen Check-up beim Arzt machen. Ältere und chronisch kranke Menschen wie Diabetiker und Herzpatienten sollten grundsätzlich mit dem Mediziner besprechen, wie viel Sport für sie gesund und erlaubt ist.

Und dann kann es losgehen: Für Spaß im Wohnzimmer und ein Plus an Fitness und Wohlbefinden sorgen zuverlässige Trainingspartner wie Fahrradergometer, Crosstrainer oder Stepper. Das klassische Standfahrrad, auf dem man sogar nebenbei beim Fernsehen radeln kann, ist auch für Sportneulinge und untrainierte Menschen geeignet.

Schwung in alle Muskeln und Gelenke bringt ein Crosstrainer, der allerdings auch einen gewissen Platzbedarf hat. Auch in kleinere Wohnräume passt ein Stepper, der für mehr Kondition und eine straffere Bein- und Pomuskulatur sorgt.

Auch Hanteln halten fit

Wer daheim kein großes Fitnessgerät unterbringen kann oder möchte, versucht es vielleicht mit kleineren Sportgeräten. Zum Beispiel mit Kurzhanteln, um Arm-, Schulter- und Brustmuskulatur zu kräftigen. Flexibel und multifunktionell einsetzbar sind spezielle Übungsbänder, die es in unterschiedlichen Stärken gibt.

Gut für den Gleichgewichtssinn sind Balancekissen. Tipp: Lassen Sie sich im Fachgeschäft beraten und die Geräte erklären. Wichtig ist zudem, die Übungen richtig ausführen – und sich vor allem am Anfang nicht zu überfordern.

Training ohne Geräte

Auch ganz ohne Geräte ist es zu Hause möglich, der Fitness auf die Sprünge zu helfen. Bodyweight-Training, sprich Training mit dem eigenen Körpergewicht, liegt voll im Trend. Eigengewichtsübungen sind nicht nur ein preiswertes Vergnügen, sondern – richtig und regelmäßig ausgeführt – auch top für mehr Beweglichkeit, Kraft und bessere Koordination.

Zu den absoluten Klassikern gehören Übungen wie Kniebeugen und Liegestütze. Aber auch Bauchpressen (Crunches), Ausfallschritte und Sit-ups bringen die Muskeln auf Trab. Auch hier wichtig: Die Übungen korrekt ausführen und sich nicht zu viel zumuten.

Eingestellt am: 28. Februar 2017