Checkliste fürs Fitness-Studio

Moderne Fitness-Studios sind viel mehr als „Mucki-Buden“: Hier trainieren Sie Kreislauf und Rücken, verbessern Kondition und Beweglichkeit.

Trainer erklärt einem älteren Herrn Hantelübungen.

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Im Fitness-Studio geht es heute nicht mehr darum, den Bizeps aufzublasen oder nur Pfunde abzuschwitzen: Was früher als Body-Fabrik diente, kann heute rundum die Gesundheit fördern. Das klappt allerdings nur in einem vernünftigen Studio mit guten Trainern: Wichtiger als ein hochmoderner Maschinenpark ist die kompetente Betreuung durch diplomierte Sport- und Gymnastiklehrer oder Sportphysiotherapeuten.

Bevor Sie einen Vertrag unterschreiben, sollten Sie die Qualität des gewählten Studios checken und einige Testtrainings durchführen. Unsere Checkliste hilft Ihnen bei der Auswahl:

– Prüfen Sie das Programmangebot. Als Basis fürs Krafttraining ist ein Gerätepark mit sicheren Maschinen nötig, fürs Ausdauertraining sollten Fahrrad- und Ruder-Ergometer, Laufbänder und Stepper vorhanden sein. Wollen Sie Ihre Beweglichkeit trainieren, brauchen Sie ein Aerobic-Angebot, Kurse für Gymnastik und Rückenschule.

– Machen Sie den Trainer-Test. Fragen Sie nach der Ausbildung des Personals – zumindest der Leiter des Studios sollte ein abgeschlossenes Sportstudium vorweisen.

– Ist kostenloses Probetraining möglich? Vereinbaren Sie genau zu dem Zeitpunkt (Wochentag und Uhrzeit) ein kostenloses Probetraining, an dem Sie auch in Zukunft trainieren wollen. So merken Sie, ob Ihnen die Atmosphäre zusagt, ob ausreichend Platz in Umkleide und Trainingsbereich vorhanden ist – oder ob es zum Stau an den Geräten kommt.

– Gibt es einen Eingangs-Check? Im Idealfall unterzieht Sie ein ausgebildeter Trainer kostenlos einem Belastungs- und Muskelfunktionstest, und er behält Sie auch während des Trainings im Auge.

– Wird ein Trainingsprogramm erstellt? Damit das Training wirklich zum Ziel führt, brauchen Sie einen individuellen Trainingsplan, der Ihren persönlichen Erfolg kontrolliert und mindestens alle drei Monate angepasst wird.

– Wie sehen die Trainingsgeräte aus? Nicht nur die Anzahl der Geräte sollte ausreichend sein, sondern auch der technische Stand. Ist schnelles und sicheres Einstellen möglich? Gibt es stabile Polster, laufen die Gewichte reibungslos? Gibt es an den Cardiogeräten Pulsmessung? Auch Matten zum Dehnen und freie Gewichte sollten vorhanden sein.

– Welche Kurse gibt es? Neben Aerobic sollten auch aktuelle Trends vertreten sein wie Pilates, Yoga oder Funktionsgymnastik für den Rücken. Dass jeweils auch ein Anfängerkurs angeboten wird, ist wichtig, damit Sie jederzeit einsteigen können.

– Wie gefallen die Räumlichkeiten? Achten Sie auf genügend Platz. Auch die Beleuchtung spielt eine Rolle, es sollte nicht nur Neonlicht sein. Wie sieht’s mit der Sauberkeit aus? Schauen Sie sich alles genau an, auch die sanitären Einrichtungen.

Eingestellt am: 24. Februar 2016