Naturmedizin statt Nebenwirkungen

Brennesselblätter im Granitmörser

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Bei Arthrose braucht der Knorpel Unterstützung. Mit natürlichen Mitteln lassen sich die strapazierten Gelenke auf verträgliche Weise schmieren.

Arthrosepatienten können von ausgesuchten natürlichen Knorpelbausteinen profitieren. Dazu zählen beispielsweise Glucosamin, Chondroitin und Kollagenhydrolysat. Ergänzend unterstützen Vitalstoffe wie Vitamin C oder Selen die Gelenkfunktion. Darüber hinaus gelten auch Hagebuttenextrakt und andere pflanzliche Mittel mit Brennnessel, Teufelskralle oder Weidenrinde sowie Präparate mit Vitamin E als hilfreich.

Schutz vor freien Radikalen

Die Vitamine C und E wirken als Antioxidanzien: Sie neutralisieren freie Radikale, die das Knorpelgewebe schädigen können. Daneben spielt Vitamin C eine wichtige Rolle bei der Neubildung von Kollagenfasern – Kollagen ist ein Hauptbestandteil des Knorpelgewebes. Darüber hinaus stärkt Vitamin C auch die Knochen. Ebenfalls als Radikalfänger wirkt Selen: Das Spurenelement kann den Gelenkknorpel vor allem in Entzündungsphasen schützen, indem es die dann vermehrt entstehenden aggressiven Sauerstoffradikale abfängt.

Mit Pflanzenkraft gegen Arthrose

Verschiedene Heilkräuter haben sich bei Gelenkbeschwerden als hilfreich gezeigt. So wirkt zum Beispiel Hagebuttenextrakt entzündungshemmend und kann damit zur Schmerzlinderung beitragen – die Beweglichkeit angegriffener Gelenke lässt sich verbessern und der Bedarf an chemischen Schmerzmitteln reduzieren. Auch Brennnessel, Weidenrinde und Teufelskralle gelten als geeignet, um die Behandlung von verschleißbedingten Gelenkbeschwerden zu unterstützen.

Eingestellt am: 21. Mai 2015