Helfen natürliche Mittel auch bei Rheuma?

Bei mir wurde eine Arthritis diagnostiziert. Kann ich auch mit natürlichen Mitteln etwas gegen das entzündliche Rheuma bewirken?

Lachskotelett

© Wirths PR

Ja, sehr gut sogar. Vor allem der Naturstoff Curcumin aus der Kurkuma-Wurzel steht heute für eine wirksame natürliche Behandlung von entzündlichem Rheuma im Mittelpunkt. Bei den typischen rheumatischen Beschwerden wie Morgensteifigkeit und Gelenkschmerzen zeigten Studien an Patienten gute Ergebnisse. Curcumin wird sogar von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als Heilmittel bei Rheuma empfohlen.

Auch bestimmte Lebensmittel helfen, die mit rheumatischen Erkrankungen verbundenen Entzündungen zu lindern. Bevorzugen Sie Fisch, Obst und Gemüse, das Sie leicht gedünstet zubereiten sollten. Greifen Sie auch öfter zu Nüssen. Und bereiten Sie sich frische, vitaminreiche Salate, die angereichert mit kalt gepressten Ölen wie Raps- oder Leinöl zusätzlich hochwertige Fettsäuren liefern.

Ganz besonders wertvoll sind die in Makrele, Lachs oder Hering enthaltenen Omega-3-Fettsäuren, denn sie können Entzündungsreaktionen bei Rheuma hemmen. Reduzieren Sie den Verzehr von fettem Fleisch, Innereien, Wurst und Schmalz, denn diese Lebensmittel enthalten Arachidonsäure – diese Fettsäure fördert Entzündungen.

Grundsätzlich sollten Sie auch unbedingt in Bewegung bleiben und im Rahmen Ihrer Möglichkeiten sportlich aktiv sein. Bei akuten Entzündungsschüben verzichten Sie allerdings bitte auf das Training. Ein geeignetes Bewegungsprogramm beeinflusst den Krankheitsverlauf positiv – denn Sport baut die Muskulatur auf, was die Gelenke entlastet. Gleichzeitig wird die Durchblutung aktiviert und der Stoffwechsel angekurbelt. Dabei heißt das Motto: „Bewegen, nicht belasten“.

Neben einer gezielten Krankengymnastik gibt es zahlreiche spezielle Übungen für Menschen, die unter Rheuma und den damit verbundenen Gelenkproblemen leiden. Die Krankenkassen bieten entsprechende Kurse an. Geeignete Sportarten sind Schwimmen, Rad fahren, Walking, Skilanglauf, rhythmische Gymnastik, Tanz, aber auch Entspannungsübungen wie Tai-Chi oder autogenes Training.

Eingestellt am: 29. Dezember 2016