Müde, schlapp, infektanfällig – woran liegt’s?

Ich bin in letzter Zeit oft erkältet, fühle mich zudem häufiger müde und schlapp. Was könnte dahinter stecken?

Früchte in Tablettenblister

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Ihre Symptome deuten auf ein Nährstoffdefizit hin. Mit einem passenden Vitalstoffpräparat können Sie die Speicher wieder auffüllen und so Ihren Körper unterstützen und stärken. Die Beschwerden, die Sie schildern, treten gerne im Zusammenhang mit einem Vitamin-D-Mangel auf.

Es gibt viele unspezifische Symptome, die sich infolge einer Vitamin-D-Unterversorgung zeigen können. Dazu gehören zum Beispiel eine erhöhte Infektanfälligkeit, Schlafstörungen, Müdigkeit, Muskelzucken oder Stimmungsschwankungen.

Darüber hinaus gibt es Studien zu den Langzeitfolgen eines Mangels. Sie zeigen, dass auch chronische Erkrankungen wie Diabetes, Allergien, Krebs oder Alzheimer durch einen langfristigen Vitamin-D-Mangel begünstigt werden.

Um sicher zu gehen, sollten Sie Ihren Vitamin D-Status mittels eines Bluttests vom Hausarzt überprüfen lassen. Stellen Sie dann gegebenenfalls eine ausreichende Versorgung sicher, zum Beispiel mit einem Vitamin-D-Präparat aus der Apotheke.

Mit der Ernährung ausreichend Vitamin D aufzunehmen ist praktisch unmöglich. Es gibt nur wenige Lebensmittel, die nennenswerte Mengen Vitamin D enthalten. Diese sind meist tierischer Herkunft, wie fetter Seefisch, Leber und Eier. Obst und Gemüse enthalten dagegen kaum bis gar kein Vitamin D.

Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) benötigt ein gesunder Mensch 800 I.E. Vitamin D pro Tag. Wollten Sie das mit der Nahrung zu sich nehmen, müssten Sie täglich zum Beispiel 6,4 Kilogramm Kalbsleber oder 800 Gramm Champignons essen oder 21 Liter Milch trinken.

Oft hilft tatsächlich nur die Zufuhr über entsprechende Präparate. Dabei kann die Versorgung auch durch höher dosierte Mittel erfolgen, die dann nur einmal wöchentlich eingenommen werden müssen. Neben Kapseln und herkömmlichen Tabletten gibt es auch solche zum Lutschen.

Eingestellt am: 21. Juni 2016