Was hilft bei Hitzewallungen?

Seit der Menopause leide ich vor allem unter Hitzewallungen und Schweißausbrüchen. Hormone möchte ich nicht nehmen, gibt es andere Möglichkeiten?

Wort Menopause auf gerissenem Papier

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Sanfte Naturmittel können die Lebensqualität im Klimakterium deutlich verbessern. Gegen Hitzewallungen und andere typische Beschwerden wirken pflanzliche Präparate, zum Beispiel mit der Traubensilberkerze. Wird ein Traubensilberkerzen-Extrakt täglich eingenommen, bessern sich die Symptome bereits nach zwei bis vier Wochen.

Darüber hinaus helfen allgemeine Maßnahmen der Lebensführung wie körperliche Aktivität und ausgewogene Ernährung. Bewegen Sie sich regelmäßig an der frischen Luft, mindestens dreimal pro Woche. Gut geeignet ist leichter Ausdauersport wie Walking, Radfahren oder Schwimmen.

Tun Sie außerdem mehr für sich: Gehen Sie ins Kino, treffen Sie sich mit Freundinnen. Zusätzlich wirken Entspannungstechniken gegen die in den Wechseljahren häufig verstärkte Reizbarkeit und Nervosität.

Während der Wechseljahre gerät – nicht zuletzt wegen der Hitzewallungen und Schweißausbrüche – der Schlafrhythmus bei vielen Frauen durcheinander, es kommt gehäuft zu Ein- und Durchschlafstörungen. Eine wesentliche Ursache für die Schlafstörungen ist die verringerte Östrogenproduktion: Aufgrund der Hormonumstellung ändert sich der Haushalt wichtiger Botenstoffe wie Serotonin und Noradrenalin, die auch den Schlaf regulieren. Unmittelbar vor dem Zubettgehen können Entspannungsübungen oder ein Glas warme Milch mit Honig schlaffördernd wirken. Verzichten Sie nach 16 Uhr auf Koffein und halten Sie Ihr Schlafzimmer kühl.

Zuletzt geändert am 25. November 2016

Eingestellt am: 24. November 2016