Gesunde Füße brauchen gute Pflege

Gesunde Füße tragen uns ein Leben lang.
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Unsere Füße vollbringen täglich Höchstleistungen. Trotzdem beachten wir sie meist kaum. Damit sie gesund und schön bleiben, sollten Sie Ihre Füße jedoch gut behandeln.

Robust und empfindlich zugleich: Gesunde Füße halten einiges aus, machen aber auch viel mit – sie tragen das gesamte Körpergewicht. Obwohl Tag für Tag stark beansprucht, werden die Füße leider oft vernachlässigt: Die meisten Menschen schenken ihren Füßen im Alltag zu wenig Beachtung.

So sagten drei von vier Bundesbürgern in einer Umfrage, dass die tägliche Dusche völlig ausreicht – mehr Pflege sei nicht nötig. Doch unsere Füße sind durchaus sensibel. Erfahren sie nicht regelmäßig ein wenig Aufmerksamkeit, macht sich das eines Tages unangenehm bemerkbar. Ursache für Beschwerden sind meistens Hautveränderungen: Raue Stellen, Hornhaut, Schrunden, Druckstellen oder Blasen sind nicht nur ein ästhetisches Problem, sie verursachen auch Schmerzen und können schließlich das Gehen zur Qual machen.

Der Mensch geht auf sensiblen Sohlen

Der menschliche Fuß ist ein hoch komplexes Wunderwerk der Natur. Sein Skelett besteht aus 26 Knochen und Knöchelchen – sie geben den nötigen Halt und ermöglichen im Zusammenspiel mit zahlreichen Bändern, Sehnen und Muskeln den aufrechten Gang. Damit wir auf nur zwei Beinen das Gleichgewicht auch in unebenem Gelände halten und sicher laufen können, müssen die Füße sowohl sehr stabil als auch höchst flexibel sein. Und sensibel: Über 7.000 Nervenenden an der Sohle und den Zehen signalisieren dem Gehirn, wie der Boden beschaffen ist. Unbewusst reagiert unser Nervensystem in Sekundenschnelle und steuert die Fußmuskeln so, dass der Körper in Balance bleibt.

Gesunde Füße brauchen Fett

Die Haut an den Füßen ist besonders empfindlich. Denn sie besitzt so gut wie keine Talgdrüsen, produziert also kaum Fett. Das hat jedoch den Nachteil, dass sich kein natürlicher Schutzmantel aus Talg und Schweiß bilden kann. Deshalb neigt vor allem die Haut unter der Sohle verstärkt zum Austrocknen; raue Stellen, Schuppenbildung, Schwielen, Risse, Schrunden und Hornhaut sind die unangenehmen Folgen.

Geplagte und ausgetrocknete Füße sehen nicht nur unschön aus. Mit der Zeit nimmt auch die Schmerzempfindlichkeit zu, und es besteht ein erhöhtes Risiko, dass es zu kleinen Verletzungen und Infektionen kommt.

Angenehm und nützlich: das regelmäßige Fußbad

Gepflegte Füße sind nicht nur ästhetisch ansprechend, sie bleiben auch länger gesund und belastbar. Zum regelmäßigen Pflege- und Verwöhnprogramm gehört unter anderem ein entspannendes Fußbad. Es kombiniert das Angenehme mit dem Nützlichen: Genießen Sie zehn bis 15 Minuten das warme Wasser und lassen Sie derweil Ihre Seele baumeln.

Trocknen Sie anschließend die Füße und Zehenzwischenräume gründlich ab. Nun sind die Füße perfekt auf eine schützende Pflege vorbereitet: Entfernen Sie zunächst verhornte Stellen mit geeigneten Hilfsmitteln wie zum Beispiel einem Hornhautschwamm. Schneiden Sie bei Bedarf jetzt die Nägel – nach dem Bad sind sie weicher. Achten Sie darauf, möglichst gerade zu schneiden, damit die Ecken nicht einwachsen. Runden Sie das Verwöhnprogramm ab, indem Sie eine Creme sanft in die Haut unter der Sohle und am Fußrücken einmassieren.

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Aktualisiert am: 8. März 2021

Eingestellt am: 8. März 2021