Venengesundheit: Tipps bei schweren Beinen

Ich leide unter schwachen Venen und habe nach dem Tag im Büro oft starke Schmerzen in den Beinen. Was raten Sie mir zur Unterstützung der Venengesundheit?

Nach der Arbeit die Beine hochlegen.

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Simple Übungen, die sich ganz leicht in den Alltag integrieren lassen, können die Venen wirkungsvoll entlasten und vor Schmerzen schützen. Heben Sie zum Beispiel im Stehen die Fersen an und bleiben Sie etwa fünf Sekunden lang auf Zehenspitzen stehen. Im Sitzen können Sie mit den Füßen kreisen oder die Hacken im Wechsel heben und senken. Schon fünf Minuten pro Tag reichen aus, um die Venengesundheit zu fördern.

Treten in Kombination mit müden, schweren Beinen Besenreiser auf, ist das ein Warnsignal. Denn sie können auf ein beginnendes Venenleiden hindeuten. Auch Wadenkrämpfe und Krampfadern können im weiteren Verlauf auftreten. So bekommt jeder fünfte Mensch im Laufe seines Lebens Krampfadern. Wenn beide Eltern betroffen sind, liegt die Wahrscheinlichkeit sogar bei 90 Prozent.

Wichtig ist, möglichst frühzeitig die Venengesundheit zu stärken, damit die Erkrankung nicht weiter fortschreitet. Allgemein hilfreich bei geschwollenen Beinen sind Bewegung, zwischendurch kalte Güsse sowie ein Hochlegen der Beine.

Langfristig können pflanzliche Venentabletten aus der Apotheke das Schwere- und Schwellungsgefühl in den Beinen deutlich lindern. Es ist empfehlenswert, die Venenmittel über mehrere Wochen einzunehmen. Denn bis Entzündungen in den Gefäßen vollständig abheilen und die gestaute Flüssigkeit abtransportiert wird, dauert es eine Weile.

Zuletzt geändert am 22. November 2016

Eingestellt am: 22. November 2016