Die Top Ten der Naturapotheke

Die Naturapotheke liegt voll im Trend: Mehr als zwei Drittel der Bevölkerung nutzen pflanzliche Arzneimittel. Hier sehen Sie die Hitliste der Heilkräuter.

Anhänger aus Holz mit Naturapotheke

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Artischocke

Bitterstoffe und Flavonoide aus den Blättern regen die Leber an, mehr Galle abzusondern und fördern so die Fettverdauung. Artischockenextrakte helfen bei Magen- und Darmbeschwerden.

Baldrian

Ein sanftes Mittel gegen Schlafstörungen und Nervosität. Baldrianwurzel zählt zu den pflanzlichen Arzneien mit nachgewiesener Wirksamkeit bei längerer Anwendung.

Brennnessel

Das „Unkraut“  enthält vor allem Gerbstoffe, Mineralstoffe, Vitamine, Kieselsäure und Histamine. In den Brennhaaren konzentrieren sich Serotonin und Ameisensäure. Brennessel-Präparate helfen bei Nieren- und Blasenleiden, aber auch bei Frühjahrsmüdigkeit und allgemeiner Erschöpfung.

Ginkgo

Die „Mutter der Naturapotheke“: Als eines der ältesten Lebewesen der Erde verdankt er seine Robustheit bestimmten Wirkstoffen in den Blättern, den so genannten Ginkgoliden. Ginkgo-Extrakte bessern vor allem Durchblutungsstörungen des Gehirns und mögliche Folgeerscheinungen wie Schwindel und Ohrensausen.

Johanniskraut

In den goldgelben Blüten konzentrieren sich die Wirkstoffe, insbesondere das so genannte Hyperizin. Es beeinflusst Botenstoffe im Gehirn, die den Schlaf fördern und für eine positive Stimmung sorgen. Johanniskraut wird als pflanzliches Antidepressivum eingesetzt.

Kapland-Pelargonie

Extrakte aus der südafrikanischen Geranienart helfen bei Husten und akuter Bronchitis. Arzneiliche Verwendung findet die getrocknete Wurzel der Kapland-Pelargonie.

Rosskastanie

Die Wirkstoffe aus den Samen der Rosskastanie lindern die typischen Symptomen einer Venenschwäche: schwere Beine, Schwellungen der Füße und Waden, Besenreiser und Krampfadern.

Sonnenhut

Der auch unter dem botanischen Namen Echinacea bekannte Sonnenhut kann das Immunsystem stärken. Extrakte aus Blättern und Wurzeln des Purpur-Sonnenhuts aktivieren vor allem die für das Abwehrsystem wichtigen weißen Blutkörperchen.

Teufelskralle

Die afrikanische Heilpflanze hilft bei rheumatischen Beschwerden und Schmerzen. Aus ihren Wurzeln werden so genannte Harpagoside extrahiert: Sie hemmen Entzündungen und verbessern auch die Beweglichkeit bei Rheuma oder Rückenschmerzen.

Weißdorn

Die Wirkstoffe in seinen Blättern, Blüten und Beeren haben sich bei leichter Herzschwäche bewährt. Sie enthalten so genannte Flavonoide und Procyanidine. Diese Substanzen erweitern die Kranzgefäße und fördern so die Durchblutung im Herzen.

Eingestellt am: 31. August 2016