Zeitumstellung: Ende März beginnt die Sommerzeit

Zeitumstellung Für und Wider

Foto © Deutsche Tamoil GmbH

Die Zeitumstellung zur Sommerzeit findet auch 2020 statt. Eigentlich soll sie abgeschafft werden. Aber wann das passiert, ist immer noch unklar.

Ende März ist es wieder soweit: Die Zeitumstellung sorgt bundesweit für Diskussionsstoff. Dabei ist sich die Mehrheit der Deutschen bereits sicher: 60 Prozent wollen die Zeitumstellung am liebsten direkt abschaffen.

Doch so einfach ist das nicht. Denn was soll danach kommen: Dauerhaft die Sommerzeit oder die Normalzeit, wie sie unserer geografischen Lage entsprechen würde?

Die Abschaffung der Zeitumstellung ist schwierig

Die EU-Staaten können jeweils selbst entscheiden, welche Zeit zukünftig in ihrem Land gilt. Gleichzeitig wollen fast alle Länder möglichst wenig Unterschiede, damit die Menschen bei Reisen ihre Uhren nicht so oft umstellen müssen. Eine Vielzahl an Zeitzonen in Europa würde zudem Probleme bei den Flugplänen und der Fahrplangestaltung im Zugverkehr hervorrufen. Die Abstimmung zwischen den EU-Staaten gestaltet sich daher schwierig – und wird wohl noch einige Zeit dauern.

Warum so viele Menschen in Deutschland gegen die Zeitumstellung sind, ist nicht ganz klar. Denn lediglich jeder fünfte Erwachsene fühlt sich durch den Wechsel von der Normal- auf die Sommerzeit – oder umgekehrt – beeinträchtigt. Das ergab die repräsentative Studie „Zeitumstellung 2020“ der Tankstellenkette HEM, für die 3.426 Bundesbürger befragt wurden.

Am 29. März werden die Uhren umgestellt

Nicht selten hat die alljährliche Zeitumstellung den einen oder anderen schon vor organisatorische Aufgaben gestellt. Denn wenn die Uhren in der Nacht von 2 auf 3 Uhr um eine Stunde vorgestellt werden, sollten vor allem diejenigen vorbereitet sein, die an diesem Tag rechtzeitig zu einem Meeting oder zu einer Verabredung kommen müssen.

Doch für die gut organisierten Deutschen ist die Umstellung von Normal- auf Sommerzeit eigentlich kein Problem. 76 Prozent der Befragten wissen Bescheid, dass die Uhr um eine Stunde vorgestellt werden muss. Auch geben zwei Drittel der Befragten richtig an, dass dies am letzten Sonntag im März um 2 Uhr morgens geschieht. Und Pünktlichkeit wird in Deutschland immer beachtet: Zwar kamen 14 Prozent der Befragten nach der Zeitumstellung schon einmal zu spät zur Arbeit, doch 82 Prozent gaben an, dass das bei ihnen noch nie vorgekommen ist.

Kaffee als Allzweckwaffe gegen Müdigkeit

Falls die fehlende Stunde Schlaf müde macht, wissen sich die Deutschen auch hier zu helfen. So geben die Befragten früheres Zubettgehen und vor allem Kaffee als Tipps an. Jeder zweite besorgt sich auf dem Weg zur Arbeit noch schnell einen Kaffee oder Snack an der Tankstelle, um wach zu werden. 17 Prozent singen für einen guten Start in den Tag lauthals im Radio mit, und jeder Fünfte treibt Sport gegen die Müdigkeit nach der Zeitumstellung.

Eine gute Vorbereitung auf die Zeitumstellung ist für die Deutschen also das A und O. Zwei Drittel stellen die Uhren im Haushalt direkt um. Nur 19 Prozent sind da entspannter: Ihnen reicht es erst einmal, wenn Radiowecker und Smartphone die korrekte Uhrzeit anzeigen.

Eingestellt am: 20. März 2020