Schnelle Hilfe bei Mückenstichen

Mücke auf blauer Blume

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Mücken sind im Sommer eine echte Plage. Ihre Stiche sind zwar meistens harmlos, doch die Folgen oft unangenehm: Die betroffene Hautstelle schwillt an, wird rot und juckt wie verrückt.

Insektenabwehrende Mittel (Repellents) aus der Apotheke können die kleinen Blutsauger jedoch auf Distanz halten. Die Lotionen oder Sprays stören ihren Orientierungssinn und verhindern, dass sie sich auf der Haut niederlassen. Darüber hinaus leisten Fliegengitter, Moskitonetze und langärmelige Kleidung gute Dienste.

Nicht kratzen

Haben uns die Plagegeister dennoch erwischt, hilft es, die Einstichstelle zu kühlen. Häufig lösen Mückenstiche Hautirritationen und -entzündungen aus. Verantwortlich für diese Reaktion ist der Speichel der Mücke. Sie spritzt ihn ein, um die Stichstelle zu betäuben – schließlich sollen wir ihr Tun möglichst nicht bemerken. Außerdem enthält der Speichel einen Blutverdünner, damit das Blut nicht gerinnt und die Mücke saugen kann. Auf keinen Fall sollte der Stich aufgekratzt werden, denn dann könnten Erreger in die Wunde eindringen und eine Infektion verursachen.

Gegen den Juckreiz gibt es in der Apotheke spezielle Salben und Gele. Wichtig: In vielen Regionen der Erde können Mücken gefährliche Krankheiten wie Malaria übertragen. Wer eine Fernreise plant, sollte sich rechtzeitig über Prophylaxe-Maßnahmen und Notfallmedikamente informieren.

Eingestellt am: 16. Juni 2015