Sauer macht schlapp

Fühlen Sie sich häufig müde, schlapp oder sogar erschöpft? Mögliche Ursache könnte eine chronische Übersäuerung sein. Mit gesunder Ernährung und speziellen Basenpräparaten können Sie den Säure-Basen-Haushalt ausbalancieren.

Damit unser Organismus reibungslos funktionieren kann, brauchen Blut, Zellen und Organe stabile Rahmenbedingungen. Wichtig ist hier vor allem das Gleichgewicht zwischen Säuren

Müde aussehende Frau

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und Basen: Stimmt es nicht, fühlen wir uns schlapp und müde, die Konzentration lässt nach.

Um die Säure-Basen-Balance zu bewahren, nutzt der Körper bestimmte Regulationsmechanismen – sie werden als Puffersysteme bezeichnet, da sie in der Lage sind, Ausschläge in den sauren Bereich wirksam abzupuffern.

Einseitige Ernährung macht uns schlapp

Der menschliche Stoffwechsel produziert beim Abbau der zugeführten Nährstoffe ständig Säuren und Basen. Aufgrund der heute verbreiteten, üblichen Ernährungsweise entsteht oftmals ein Säureüberschuss – denn die (zu) häufig verzehrten Lebensmittel Brot, Fleisch, Nudeln, Reis, Wurst, Käse, Müsli, Kuchen und Gebäck sowie auch Fisch tragen verstärkt zur Säurebildung bei. Dagegen stehen Gemüse, Obst und Salat, die im Stoffwechsel überwiegend basisch wirken, (zu) selten auf dem mitteleuropäischen Speiseplan.

Entsteht im Stoffwechsel aufgrund einer unausgewogenen Ernährung beständig ein Überschuss an Säuren, sind die körpereigenen Puffersysteme überfordert – der Mensch wird „sauer“. Eine chronische Übersäuerung wird zudem durch Dauerstress, Diäten und Stoffwechselstörungen wie Diabetes begünstigt.

Basische Kost beugt vor

Vielfach bleibt der gestörte Säure-Basen-Haushalt über lange Zeit unbeachtet, da er keine deutlichen Krankheitssymptome hervorruft. Eine anhaltende Säurebelastung kann jedoch nachteilige Folgen für Gesundheit und Wohlbefinden haben: Denn sie verursacht nicht nur Befindlichkeitsstörungen wie Müdigkeit, Konzentrationsprobleme und Energiemangel, sondern erhöht auch das Risiko für chronische Erkrankungen wie etwa Gelenkbeschwerden und Osteoporose.

Es empfiehlt sich, einer möglichen Übersäuerung frühzeitig und konsequent vorzubeugen. Ideal wäre die bewusste Ernährungsumstellung auf eine basische Kost mit reichlich Kartoffeln, Hülsenfrüchten, viel Gemüse, Salat und Obst – bei gleichzeitig eingeschränktem Verzehr von Brot, Nudeln und anderen Getreideprodukten, Hartkäse, Quark, Jogurt, Milch, Fisch, Ei sowie Fleisch- und Wurstwaren.

Erfahrungsgemäß fällt es jedoch vielen Menschen schwer, ihre Ernährung grundlegend umzustellen. Und Gemüse schmeckt nun mal nicht jedem. Um dennoch eine Übersäuerung zu vermeiden, kann es sinnvoll sein, regelmäßig spezielle Basenpräparate aus der Apotheke einzunehmen. Entsprechende Mittel enthalten zum Beispiel natürliche Mineralsalze, die die körpereigenen Puffersysteme unterstützen.

Zuletzt geändert am 4. April 2017

Eingestellt am: 30. März 2016