Mehr Kopfschmerzen bei eisiger Kälte

Minusgrade und große Termperaturschwankungen innerhalb kurzer Zeit kann Kopfschmerzen hervorrufen

Foto: © CC0 Stiftung Kopfschmerz

Kopfschmerzen nehmen bei Kälte zu. Grund sind nicht nur die Minusgrade, sondern auch der eisige Wind.

Der Winter hat Deutschland im Griff. Die aktuellen frostigen Temperaturen können vielen Menschen Kopfschmerzen bereiten. Die Ursache sind kältebedingte Verspannungen: Kühlt der Kopf aus, führt dies zu einer Verkrampfung der Kopfmuskulatur. Sie liegt fast ungeschützt unter der dünnen Kopfhaut.

Mit einer sanften Massage lassen sich die verkrampften Muskeln wieder lockern. Falls der Frost einen Migräneanfall auslöst, helfen Schmerzmittel oder – in schweren Fällen – spezielle Migräne-Präparate.

Das beste Mittel gegen Kopfschmerzen: Eine Mütze

Eine warme und winddichte Mütze kann das Schlimmste verhindern, rät die Stiftung Kopfschmerz in Marburg. Menschen, die auf Kälte empfindlich reagieren, sollten außerdem starke Temperaturschwankungen meiden. Unterschiede von 5 Grad oder mehr innerhalb kurzer Zeit führen ebenfalls oft zu Kopfschmerzen.

Grund kann eine mangelhafte Regulation der Blutgefäße am Kopf sein. Die Beschwerden sind zwar meist nur von kurzer Dauer. Wer bei Frost die warme Wohnung verlässt, sollte dennoch unbedingt eine Kopfbedeckung tragen. Bei anhaltenden Kopfschmerzen empfiehlt es sich, den Arzt aufzusuchen.

Eingestellt am: 23. Januar 2019