Kein Stress beim Kinderarzt

Kleines Mädchen wird von einer Ärztin untersucht

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Keine Angst vorm „Onkel Doktor“: So verläuft der nächste Besuch beim Kinderarzt reibungslos.

  • Das Kind auf den Besuch vorbereiten: Sprechen Sie vorher mit Ihrem Kind über den Arztbesuch. Wie heißt die Ärztin oder der Arzt? Was wird in der Praxis passieren? Dabei gilt: nicht unnötig dramatisieren, aber ehrlich bleiben. Erklären Sie Ihrem Kind, dass es einen „Piks“ geben wird, falls eine Impfung ansteht, und versichern Sie ihm, dass Sie da bleiben werden.
  • Wichtiges aufschreiben: Wenn Ihr Kind krank ist, notieren Sie vor dem Arztbesuch die Symptome, die Ergebnisse der Fiebermessungen und die Medikamente, die Sie eventuell schon gegeben haben. Kleinigkeiten helfen – zum Beispiel, was und wann Ihr Kind zuletzt gegessen und getrunken hat. So vergessen Sie nichts, auch wenn es später in der Praxis hektisch wird.
  • Unterlagen früherer Behandlungen: Waren Sie mit Ihrem Kind zuletzt bei einem anderen Facharzt? In diesem Falle denken Sie daran, eine Kopie des Arztbriefes mitzubringen.
  • Spielen im Wartezimmer: Melden Sie Ihren Arztbesuch vorher telefonisch an, um unnötig lange Wartezeiten zu vermeiden. Bringen Sie Zeit mit, um Ihrem Kind das ungestörte Spielen im Wartezimmer zu ermöglichen. Eine solche Einstimmung erleichtert die spätere Untersuchung.
  • Behandlung nicht abbrechen: Fängt Ihr Kind an zu schreien oder wehrt es sich gegen eine Behandlung, dann beenden Sie diese trotzdem nicht vorschnell. Ihr Kind wird am Ende feststellen, dass alles halb so schlimm war und sich beim nächsten Mal anders verhalten. Brechen Sie die Behandlung dagegen ab, steigert dies die Angst noch. Probleme beim folgenden Arztbesuch sind dann vorprogrammiert.
  • Ängste ernst nehmen: Wenn Ihr Kind Angst hat, dann nehmen Sie diese ernst. Hilfreich ist es, den nächsten Arztbesuch spielerisch vorzubereiten. Verarzten Sie gemeinsam den Teddybären, proben Sie mit Spielzeug eine Impfung, oder nähern Sie sich dem Thema über altersgerechte Kinderbücher.
  • Impfungen planen: Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen planen Sie am besten frühzeitig. Ab einem Alter von zwei Monaten erhalten Kinder in regelmäßigen Abständen wichtige Schutzimpfungen.

Zuletzt geändert am 3. November 2015

Eingestellt am: 20. Mai 2013