Gesund bleiben mit Vitaminen und Mineralstoffen

Vitamine und Mineralstoffe helfen beim Erhalt der Gesundheit

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Es hat sich herumgesprochen, wie wichtig Vitamine und Mineralstoffe für unsere Gesundheit, für Vitalität und Wohlbefinden sind. Ohne diese Mikronährstoffe, die Tag für Tag mit der Nahrung in unseren Körper gelangen, kann der Mensch nicht leben.

Wer sich vernünftig ernährt, hat in Deutschland keine gefährliche Vitamin-Mangelkrankheit zu befürchten. Das ist beruhigend. Es bedeutet nicht automatisch eine optimale Versorgung mit allen wichtigen Vitalstoffen. Einige Menschen haben aufgrund ihrer Lebensumstände einen zusätzlichen Bedarf an bestimmten Mikronährstoffen. Dazu gehören sportlich Aktive, regelmäßige Raucher, Senioren und schwangere Frauen.

Manche brauchen mehr

So achten Sportler beispielsweise auf eine ausreichende Versorgung mit B-Vitaminen, Eisen und Calcium. Und da Aktive beim Training kräftig ins Schwitzen kommen, verlieren sie mehr Mineralstoffe, vor allem wertvolles Magnesium. Dieses Defizit gilt es auszugleichen.

Raucher haben oft weniger Vitamin C im Blut als Nichtraucher. Das wirkt sich negativ auf die Leistungsfähigkeit des Immunsystems aus. Mit Vitamin E und einigen Mineralstoffen sind sie häufig unterversorgt.

Senioren und Schwangere

Bei Senioren tragen gesundheitliche Probleme wie Appetitmangel und Schwierigkeiten beim Kauen sowie altersbedingte Veränderungen zu einem Mangel an Vitalstoffen wie Calcium, Folsäure, Vitamin B12 und Vitamin D bei. Zu wenig Calcium und Vitamin D hebt beispielsweise das Osteoporose-Risiko an.

Schwangere haben einen erhöhten Bedarf an vielen Vitalstoffen, weil sie das ungeborene Baby mitversorgen. Für sie ist eine ausgewogene Ernährung doppelt wichtig. Unerlässlich ist es für die gesunde Entwicklung des Ungeborenen, dass Frauen mit Kinderwunsch und Schwangere optimal mit Folsäure versorgt sind – hier haben sie einen deutlich höheren Bedarf.

Arzneimittel und Vitalstoffe

Nicht nur Schwangere sondern alle, die dauerhaft Arzneimittel einnehmen, sollten ihre Vitamin- und Mineralstoffversorgung im Auge behalten. Dazu zählen Herz-Kreislauf-Patienten, Diabetiker, Asthmatiker, Rheumakranke und chronisch Magenkranke. Zu diesen Medikamenten zählen unter anderem Antidiabetika, Diuretika, die Antibabypille, Protonenpumpenhemmer und Statine.

Gut zu wissen: Arzneimittel, die es rezeptfrei in der Apotheke gibt, können bei längerfristiger Einnahme unter Umständen Einfluss auf die Vitalstoffbilanz haben. Am besten lassen Sie sich beim Kauf vom Apotheker beraten. Er weiß, wann es sinnvoll ist, zusätzlich ein Vitalstoffpräparat einzunehmen.

Eingestellt am: 21. November 2013