FSME: Gefahr fürs Gehirn

Ein Wechselschild FSME durchgestrichen, Impfung in Fahrtrichtung

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Zecken übertragen beim Stich oftmals Krankheitserreger. Gefürchtet ist vor allem das FSME-Virus – es kann schwere Hirnhautentzündungen verursachen.

Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) äußert sich durch grippeähnliche Symptome und Fieber. Bei schwerem Verlauf befallen die Viren das zentrale Nervensystem und verursachen eine Entzündung des Gehirns und der Hirnhäute. Jährlich erkranken in Deutschland einige hundert Menschen an FSME, insbesondere im Süden des Landes. Aber auch in weiten Teilen Europas ist die Infektionskrankheit verbreitet. Mögliche Folgen sind Bewusstseinsstörungen, Krämpfe und Lähmungen.

Eine ursächliche Therapie mit Arzneimitteln gibt es nicht – die Hirnhautentzündung kann nur symptomatisch behandelt werden. Schutz vor der Virusinfektion bietet jedoch eine Impfung. Bitte lassen Sie sich vom Hausarzt beraten, ob eine FSME-Impfung für Sie sinnvoll ist.

Eingestellt am: 15. April 2015