Muntermacher-Tipps für mehr Energie

Kleine Durchhänger kennt jeder: Wenn uns die Müdigkeit im falschen Moment erwischt, lässt die Konzentration rapide nach und selbst leichte Aufgaben werden zur Herausforderung. Tanken Sie frische Energie und  gute Laune mit unseren 10 Muntermacher-Tipps.

Mandel auf einem Holztisch zu einem Herz arrangiert.

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Mandeln: Snack für starke Nerven
Sie sind der perfekte Bürosnack gegen kleine Leistungstiefs: Eine Handvoll Mandeln liefert wertvolle fettlösliche Vitamine, reichlich Nervenvitamine der B-Gruppe sowie Omega-3-Fettsäuren. Zudem sind die schmackhaften Kerne eine tolle Eiweißquelle.

Bewegung: der Gute-Laune-Kick
Sport ist perfekt, um miese Stimmung und Müdigkeit zu vertreiben – vor allem an der frischen Luft. Denn der Gute-Laune-Botenstoff Serotonin wird durch Tageslicht verstärkt freigesetzt. Auch das Gehirn funktioniert mit frischer Luft besser: Etwa 20 Prozent der Atemluft werden sofort verstoffwechselt. Der Extra-Schub Sauerstoff macht klar im Kopf und erhöht die Konzentration. Deshalb die Mittagspause am besten nicht immer nur in der Kantine verbringen, sondern auch für einen strammen Spaziergang nutzen. Nach einer solchen Pause hat man viel frische Energie, um am Nachmittag noch einmal sein Bestes zu geben.

Trinken: Energie aus Tasse und Glas
Konzentrationsschwäche und Müdigkeit können Anzeichen eines Flüssigkeitsmangels sein. Stellen Sie sich eine Flasche Wasser oder eine Kanne mit Kräuter- oder Früchtetee immer in Reichweite, damit Sie das Trinken in der Alltagshektik nicht vergessen. Ingwertee bzw. Ingwerwasser mit seinem scharf-würzigen Geschmack sorgt für einen besonderen Frischekick. Dazu frischen Ingwer in Scheiben schneiden, mit kochendem Wasser übergießen und ziehen lassen. Noch einfacher lässt sich das Getränk mit fertigem Ingwer-Extrakt aus der Apotheke zubereiten. Er wird mit natürlicher Quellkohlensäure schonend aus dem Ingwerwurzelstock gewonnen, so dass alle biologisch wertvollen Inhaltsstoffe erhalten bleiben.

Nacken- und Ohrläppchen-Massage: für mehr Energie
Eine tolle Drei-Minuten-Übung fürs Büro – vor allem, wenn man nach stundenlangem Sitzen einen Durchhänger hat: Mit den Fingerspitzen einer Hand zunächst den Nackenbereich zwei Minuten lang kräftig durchkneten. Danach mit Daumen und Zeigefinger am Rand beider Ohren eine Minute lang nach oben und unten reiben. Das regt die Durchblutung an, fördert die Konzentration und beugt Verspannungen vor, die ebenfalls zu Müdigkeit und Kopfschmerzen führen können.

Routinen verändern: für mehr Abwechslung

Ständig gleiche Arbeitsabläufe können müde machen und die Konzentration auf den Nullpunkt bringen. Sorgen Sie für Abwechslung am Arbeitsplatz und zu Hause: Telefonate ruhig mal im Stehen führen, falls möglich Aufgabenstellungen mit einem Kollegen tauschen, zwischen zwei Aufgaben eine Mini-Pause machen, um frische Luft zu tanken oder ein wenig auf der Stelle auf und ab zu wippen. Das macht wach und fördert die Konzentrationsfähigkeit.

Kaugummi kauen: für mehr Aufmerksamkeit
Kaugummi sorgt nicht nur für frischen Atem, sondern kann auch den Geist erfrischen. Das Kauen trägt dazu bei, die Blutzufuhr zum Gehirn und auch die Gehirnaktivität zu erhöhen und damit die Aufmerksamkeit zu steigern. Am besten wirkt Kaugummi mit etwas schärferem Minzgeschmack, denn die Pfefferminzaromen stimulieren die Nervenfasern.

Brain-Gym: Denk-Blockaden auflösen
Unsere kleinen grauen Zellen lassen sich auch mit gezielter Gymnastik auf Trab bringen – offenbar tragen vor allem Überkreuz-Bewegungen dazu bei, Denk-Blockaden aufzulösen. Denn mit solchen Bewegungen aktiviert und harmonisiert man beide Gehirnhälften. Und ganz nebenbei machen diese Übungen auch noch Spaß. Es gibt viele Varianten. Je nach Lust und Zeit kann man alle hintereinander machen oder sich nur einen Übungsfavoriten herauspicken:

1. Leicht gegrätscht aufrecht hinstellen. Linken Fuß hinten zum Po heben, mit der rechten Hand den Fuß hinter dem Körper antippen, Seitenwechsel.
2. Leicht gegrätscht aufrecht hinstellen. Linkes Bein nach vorne strecken und mit der gegenüberliegenden Hand berühren. Beinwechsel.
3. Linkes Knie hochziehen und mit dem rechten Ellbogen berühren. Dann rechtes Knie hochziehen und mit dem linken Ellenbogen berühren. Erst langsam, dann Tempo steigern.
4. Linkes Bein angewinkelt zur Seite strecken, gleichzeitig den gegenüberliegenden Arm nach oben heben. Absenken, mit der anderen Seite wiederholen.
5. Rechtes Bein angewinkelt vor dem Körper anheben, Fußspitze zeigt nach unten. Gleichzeitig den linken Arm angewinkelt über die Schulter nach hinten strecken. Absenken, Seitenwechsel.
Wer den Schwierigkeitsgrad der Übungen noch erhöhen möchte, macht sie mit geschlossenen Augen. Wem die Übungen zu schwer fallen, der kann die Varianten 2 bis 5 auch im Sitzen ausführen.

Ein Liedchen trällern: Spannungen abbauen
Musik kann ungeahnte Energien wecken, vor allem, wenn man lauthals mitsingt. Denn das macht nicht nur wach, sondern baut auch negative Spannungen ab. Also einfach ein mitreißendes Lied abspielen und aus vollstem Herzen mitträllern – egal, ob man den richtigen Ton trifft oder nicht. Hauptsache, man hat Spaß dabei. Noch energiespendender wirkt eine Gesangseinlage im Stehen, bei der man dann noch mit dem Körper im Rhythmus mitschwingt oder gar mittanzt.

Wohltuende Düfte: Doping für die Nerven
Der Duft von Pfefferminz und Zimt erhöht die Aufmerksamkeit und kann erschöpfte Autofahrer munter machen, das ergab eine Studie der US-Universität von Wheeling. Der positive Effekt zeigt sich natürlich nicht nur bei Autofahrern. Die ätherischen Öle der Minze und des Zimts stimulieren das zentrale Nervensystem. Tipp: Ein kleines Leinensäckchen mit kleingehackter getrockneter Pfefferminze und kleinen Zimtstückchen befüllen. Immer, wenn die Müdigkeit kommt, das Säckchen in der Hand etwas zusammendrücken, dann intensiv daran schnuppern. Oder man befüllt ein Duftlämpchen mit einigen Tropfen Minz- oder Zimtöl aus der Apotheke.

Kälteschock: Vertreibt die Müdigkeit
Wen die Müdigkeit zu Hause überfällt, der muss nur kurz unter die kalte Dusche springen, um den Kreislauf wieder auf Touren zu bringen. Die Alternative fürs Büro: Ein paar Minuten lang kaltes Wasser über die Handgelenke fließen lassen. Danach fühlt man sich garantiert wieder frischer.

Eingestellt am: 24. Oktober 2015