Pollenflug – früher, länger, intensiver…

Blühender Haselnußzweig

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Harte Zeiten für Heuschnupfen-Geplagte: Die ersten Pollen fliegen schon seit Januar.

Für viele Pollenallergiker hat die Leidenszeit schon wieder begonnen: Aufgrund der milden Temperaturen sind bereits die ersten Haselpollen in der Luft. Wegen des besonders frühen Beginns der Heuschnupfensaison hat der Deutsche Wetterdienst seine Pollenflug-Vorhersage schon im Januar online gestellt (www.dwd.de/pollenflug).

Der Beginn des Pollenflugs hat sich in den letzten Jahrzehnten um etwa drei Wochen nach vorne verschoben. Oft schwebt schon Ende Januar der erste Blütenstaub von Haselsträuchern und Erlen in der Luft. Gleichzeitig hat sich die Dauer der Pollensaison bei Gräsern, Kräutern und Bäumen verlängert. Auch die Menge von Pollenkörnchen in der Atemluft hat erheblich zugenommen.

Veränderung der Vegetation

Wissenschaftler machen für diese Entwicklung die Erderwärmung verantwortlich. Die milden, kurzen Winter und warmen Frühlingstemperaturen rufen Veränderungen der Vegetation hervor. Für Allergiker bedeutet das: Die Belastung und die Beschwerden durch Pollenflug nehmen zu und halten länger an. Umso wichtiger wird für die Betroffenen eine wirksame Behandlung der Heuschnupfen-Symptome.

Bewährt gegen die Folgen des Pollenflugs haben sich Nasenspray und Augentropfen mit schnell wirkenden antiallergischen Substanzen. Auch in Tablettenform stehen wirksame Antiallergika zur Verfügung. Halten Sie diese Präparate immer schon ab Januar parat, um rechtzeitig auf den ersten Pollenflug vorbereitet zu sein.

Eingestellt am: 20. Januar 2015