Blasenentzündung: Notfalltipps wenn’s brennt

Eine Blasenentzündung ist zwar unangenehm und schmerzhaft, aber in den allermeisten Fällen harmlos. Mit unseren Notfalltipps gehört der Infekt bald wieder der Vergangenheit an.

Junger Mann mit Wärmflasche und Blasenentzündung

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– Viel trinken.

Eine reichliche Flüssigkeitszufuhr ist nicht nur zur Vorbeugung einer Blasenentzündung, sondern auch im Akutfall eine wichtige Maßnahme – mindestens 2,5 Liter pro Tag sind sinnvoll. Viele Betroffene haben Schwierigkeiten, diese Regel zu befolgen, wenn es beim Wasserlassen brennt und schmerzt. Doch nur so können Bakterien möglichst schnell aus den Harnwegen hinausgespült werden. Außerdem sind die Schmerzen beim Wasserlassen bei gut gefüllter Blase weniger stark. Also: auch nachts trinken, dazu ruhig extra den Wecker stellen!

– Regelmäßig zur Toilette gehen.

Wer Angst vor Schmerzen hat und den Toilettengang hinauszögert, verschlimmert womöglich die Blasenentzündung. Gerade während einer akuten Infektion sollte der Urin keinesfalls eingehalten werden.

– Warm anziehen.

Kälte schwächt das Immunsystem, daher ist es wichtig, dass der Körper nicht auskühlt. Eine Wärmflasche auf dem Unterleib tut während einer Blasenentzündung besonders gut. Sie kann zwar die Infektion nicht heilen, aber die Schmerzen lindern.

– Ruhe und Entspannung suchen.

Ausgiebige Erholung und genügend Schlaf geben dem Körper die nötige Energie, um den Infekt zu bekämpfen.

– Natürliche Hilfe nutzen.

Bei unkomplizierten Blasenentzündungen hat sich die Selbstbehandlung mit einem pflanzlichen Mittel aus der Apotheke bewährt. Die Präparate sollten direkt bei den ersten Anzeichen des Infekts eingenommen werden. In der Regel bessern sich die Symptome innerhalb von zwei bis drei Tagen.

Wichtig: Bei Blut im Urin, Flankenschmerzen, Fieber oder falls die Beschwerden nach 5 Tagen noch andauern, ist ein Besuch beim Arzt zu empfehlen, um Komplikationen zu vermeiden.

Eingestellt am: 29. Juli 2016