Sammeln Sie Pluspunkte für Herz und Kreislauf

Vorbeugen ist besser als behandeln: Bereits einfache Maßnahmen können das Risiko für Herz und Kreislauf deutlich reduzieren.

Gemüse auf dem Markt.

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Sie fühlen sich gut und gesund? Wunderbar! Dennoch sollten Sie hin und wieder an Ihr Herz denken und aktiv etwas für die Gefäße und den Kreislauf tun. Denn es gibt Risiken, die sich über lange Zeit still und stumm anschleichen – wie vor allem Bluthochdruck.

Jeder vierte Erwachsene ist davon betroffen, ab dem 45. Lebensjahr schon jeder dritte und ab 65 sogar jeder zweite. Doch nur die Hälfte der Betroffenen weiß von der Erkrankung: Hoher Blutdruck tut nicht weh. Trotz fehlender Symptome belastet er die Adern stark – Bluthochdruck ist der Hauptrisikofaktor für Infarkt und Schlaganfall.

Gift für die Gefäße

Ebenfalls tückisch für Herz und Kreislauf sind erhöhte Blutzuckerwerte. Auch ein Typ-2-Diabetes verursacht in der Regel zunächst keinerlei Beschwerden und bleibt daher oft lange Zeit unerkannt. Der Zucker kann aber bereits in frühen Stadien die Gefäße angreifen und dem Herzen schaden. Besonders gefährlich wird es, wenn Bluthochdruck und Diabetes gemeinsam oder gar in Kombination mit weiteren Risikofaktoren auftreten – wie üppigem Bauchumfang, Stress oder Fettstoffwechselstörungen.

Sich gut zu fühlen, könnte also eine trügerische Fehleinschätzung sein. Deshalb sollte jeder Mensch seinen Blutdruck sowie den Blutzucker und die Blutfette regelmäßig beim Arzt oder in der Apotheke messen lassen.

Vier wichtige Stellschrauben

Tun Sie etwas für Ihre Gefäße. An vier Stellschrauben zu drehen, kann das Risiko für Herz und Kreislauf enorm reduzieren – einer aktuellen Studie zufolge sogar um bis zu 90 Prozent:

– Gesunde Ernährung. Das Herz freut sich über viel frisches Gemüse, Salat und Obst, Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte und pflanzliche Öle, mehr Fisch und weniger Fleisch.

– Regelmäßige Bewegung. Die Deutsche Herzstiftung empfiehlt drei bis fünf Mal pro Woche ein leichtes Ausdauertraining (flottes Gehen, Rad fahren, Walking, Schwimmen) – es sollte jeweils mindestens 30 Minuten dauern.

– Wenig Alkohol trinken. Der übermäßige Konsum von Bier oder Wein kann den Blutdruck erhöhen und die Blutfettwerte ungünstig verändern.

– Nicht Rauchen. Nikotingenuss fördert die Verkalkung der Adern. Wer das Rauchen aufgeben möchte, kann sich in der Apotheke beraten lassen.

Nutzen Sie die Herzwochen

Jedes Jahr im November organisiert die Deutsche Herzstiftung die Herzwochen. Diesmal wurden Diabetes, Bluthochdruck und Cholesterin zum Thema der Herzwochen gewählt: Sie stehen unter dem Motto „Herz unter Stress“ und finden bundesweit vom 1. bis 30. November statt. Bundesweit werden über 1.000 Informationsveranstaltungen angeboten.

Alle Veranstaltungstermine sind unter www.herzstiftung.de/herzwochen.html abrufbar oder können telefonisch erfragt werden unter 069/955128-333.

Ein wichtiger Vitalstoff

Magnesium ist für die reibungslose Funktion von Herz und Kreislauf unverzichtbar. Doch gerade Menschen mit Diabetes oder Bluthochdruck sind häufig nicht ausreichend mit dem lebenswichtigen Mineralstoff versorgt. Denn diese Erkrankungen und teilweise auch die Medikamente zu ihrer Behandlung können zu einem Magnesiummangel führen, der sich selbst mit gesunder Ernährung oft nicht ausgleichen lässt.

Ein chronisches Magnesium-Defizit kann aber nicht nur Beschwerden wie Nervosität und Konzentrationsstörungen verursachen, sondern auch Herzrhythmusstörungen auslösen, den Blutdruck erhöhen sowie die Zuckerwerte verschlechtern. Dieses zusätzliche Risiko können gefährdete Menschen leicht vermeiden, indem sie regelmäßig ein hochwertiges Magnesiumpräparat aus der Apotheke einnehmen.

Eingestellt am: 14. November 2016