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Was hilft bei Allergien?

 

Expertenrat am Telefon: Rufen Sie an

Foto: © Pixabay

Mittwoch, 11. März, zwischen 15 und 17 Uhr, unter der Rufnummer 0800/1331997

Die Nase läuft, der Hals kratzt, die Augen tränen: Allergien gehören zu den häufigsten chronischen Erkrankungen in Deutschland. Immer mehr Erwachsene leiden an Heuschnupfen, Asthma oder Hausstauballergie. Aktuelle Untersuchungen zeigen, dass etwa 30 Prozent der 18- bis 79-Jährigen im Laufe ihres Lebens mindestens eine Allergie entwickeln. Selbst ältere Menschen können plötzlich neu erkranken: Inzwischen sind allergische Beschwerden auch bei den über 65-Jährigen weit verbreitet. Herkömmliche Nasensprays und Augentropfen sowie Tabletten mit Wirkstoffen wie Antihistaminika oder Kortison können zwar die Symptome der Allergie vorübergehend unterdrücken. Gegen die Ursache der Erkrankung wirken sie aber nicht.

Welche Ursachen hinter der steten Zunahme allergischer Erkrankungen stecken, ist noch nicht eindeutig geklärt. Viele Wissenschaftler halten die sogenannte Hygiene-Hypothese für plausibel: Danach ist unser Lebensstil für die Ausbreitung der Allergien verantwortlich. Der hohe Hygienestandard sorgt dafür, dass speziell Städter von klein auf vergleichsweise selten mit Krankheitserregern zu tun haben. Bevor es fließendes Warmwasser und effektive Putzmittel gab, musste das Immunsystem des Menschen ständig gegen zahllose Bakterien, Viren und Parasiten kämpfen. Heute sind unsere Abwehrzellen immer öfter unterbeschäftigt. Um in Form zu bleiben, brauchen sie jedoch Training. Fehlen echte Feinde, sucht sich das Immunsystem „Sparringspartner“: Harmlose Pollen kommen da gerade recht. Die Hygiene-Hypothese wird durch Studien untermauert, die zeigten, dass das Leben auf einem Bauernhof vor Allergien schützt.

Wenn Sie mehr zu diesem Thema wissen möchten, zum Beispiel

* wie Allergiesymptome wirksam behandelt werden,

* ob Sie Heuschnupfen und Asthma vorbeugen können,

* was Sie in der Pollensaison unternehmen sollten, um die Beschwerden zu lindern oder

* welche Möglichkeiten der ursächlichen Behandlung es gibt,

dann fragen Sie unseren Experten Priv.-Doz. Dr. med. Christoph Bergmann, HNO Praxis Ruhr, Essen

Der Anruf ist für Sie kostenlos!

 

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