Rohkostsalat mit Bergkäse

Ein Rohkostsalat mit Bergkäse nach Art Organic

© Teutoburger Ölmühle / Wirths PR

Dieser Salat ist eine wahre Vitaminspritze und liefert zudem wertvolle Fettsäuren für eine cholesterinbewusste Ernährung.

Für 4 Personen brauchen Sie

2 Möhren
1 kleiner Kohlrabi
1 Stängel Bleichsellerie
1/2 Salatgurke
1 rote Paprika
1/2 Bund Radieschen
1 Apfel
120 g Bergkäse
75 g Walnusshälften
8 EL kaltgepresstes Raps-Kernöl
4 EL Weinessig
Pfeffer, Salz

Zubereitung

Gemüse waschen und putzen. Möhren in dünne, den Kohlrabi in etwas dickere Stifte, Bleichsellerie in Scheibchen, Salatgurke in Scheiben und Paprika in dünne Ringe schneiden. Radieschen vierteln, Apfel in Spalten schneiden. Alles auf vier großen Salattellern anrichten. Bergkäse darüber hobeln und mit Walnusskernen garnieren. Aus Raps-Kernöl und Weinessig ein Dressing zubereiten, mit Pfeffer und Salz abschmecken und über den Salat träufeln.

Nährwerte pro Portion

483 kcal (2021 kJ), 14,3 g Eiweiß, 41,3 g Fett, 12,8 g Kohlenhydrate (1,1 BE)

Sekundäre Pflanzenstoffe – Warum Pflanzen oft die beste Medizin sind

Hippokrates, der Gründer der wissenschaftlichen Medizin, lehrte schon vor ca. 2500 Jahren: „Eure Lebensmittel sollen Eure Heilmittel sein, Eure Heilmittel sollen Eure Lebensmittel sein.“ Dabei wusste Hippokrates noch nichts über lösliche oder unlösliche Ballaststoffe, Energiedichte, einfach ungesättigte Fettsäuren oder Vitalstoffe. Aber eines wusste er: Menschen, die viele pflanzliche Lebensmittel essen, leben gesünder und länger.

Die Frage nach dem „Warum“ ist viele Jahrhunderte, bis ins 19. Jahrhundert, offen geblieben. Ein Meilenstein war die Entdeckung des Vitamin B1 (1897). Heute kennt man 13 Vitamine (das letzte, Vitamin B12, wurde 1948 entdeckt) und 20 Mineralstoffe. Bereits 1831 wurde das Carotin entdeckt. Carotin, der orangene Farbstoff aus Karotte, Kürbis & Co., ist der wohl bekannteste Vertreter der sekundären Pflanzenstoffe.

Heute kennt man über 10.000 sekundäre Pflanzenstoffe aus unseren Nahrungsmitteln. Sekundäre Pflanzenstoffe wurden von der Ernährungswissenschaft lange vernachlässigt. Unzählige Untersuchungen aus den letzten Jahren aber zeigten, wie wichtig diese Stoffe für unsere Gesundheit sind.

Sie wirken krebshemmend, antimikrobiell, antioxidativ, Blutdruck- und Cholesterin senkend, verdauungsfördernd, stärken das Immunsystem, regulieren den Blutzuckerspiegel uvm. In unserer neuen Serie erfahren Sie alles über die wichtigsten sekundären Pflanzenstoffe und wie Sie genügend davon aufnehmen.

Eingestellt am: 4. März 2016