Im Winter gut gesehen werden

Bündel Reflektoren

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Je dunkler die Jahreszeit, desto gefährlicher leben Fußgänger und Radfahrer. Umso wichtiger, mit heller Kleidung und Reflektoren auf sich aufmerksam zu machen.

In der trüben Jahreszeit steigt das Unfallrisiko für Fußgänger und Radfahrer – Grund dafür ist die deutlich schlechtere Sicht. Hinzu kommt, dass Autofahrer im Dunkeln nicht so scharf sehen können wie bei hellem Tageslicht. Einen dunkel gekleideten Radfahrer oder Fußgänger erkennen Autofahrer laut TÜV Rheinland in der Dunkelheit erst in einer Entfernung von 25 bis 30 Metern. Oft zu spät, um einen Unfall noch zu verhindern! Denn bei einer Geschwindigkeit von 50 Stundenkilometern braucht das Auto bis zu 40 Meter zum Stoppen – oft fehlen damit die entscheidenden Meter, um einen Zusammenstoß zu vermeiden.

Sehen und gesehen werden

Viele Verkehrsunfälle ließen sich durch die richtige Kleidung und Reflektoren verhindern. So sind helle Kleidungsstücke schon aus 90 Metern Entfernung zu erkennen. Die weiße Mütze ist also besser als die schwarze, die hellblaue Jacke besser als die dunkelgraue. Da die Scheinwerfer der Autos in Richtung Straße strahlen, sehen Autofahrer zunächst die untere Körperhälfte eines Fußgängers oder Radfahrers. Auch das sollte bei der Kleiderauswahl bedacht werden. Besonders wichtig ist helle Kleidung im Winter für Kinder.

In besonderem Maße schützen Reflektoren vor Winterunfällen: Sie erhöhen die Sichtbarkeit noch einmal enorm, sind schon auf etwa 150 Meter Entfernung zu erkennen. Damit haben Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger gute Chancen, sicher aneinander vorbeizukommen. Reflektoren gibt es an Warnwesten, als Bänder für Arme und Beine oder auch als Anhängsel, die an Taschen oder Jacken befestigt werden können. Schulranzen, aber auch viele Schneestiefel und Winterjacken sind bereits mit reflektierenden Streifen ausgestattet. Am sichersten ist es, Reflektoren und helle Kleidung zu kombinieren, um garantiert nicht übersehen zu werden.

Eingestellt am: 30. Dezember 2014