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In den vergangenen fünf Jahren hatte die Radiologin zusammen mit Kollegen insgesamt 7.000 Frauen mit beiden Methoden untersucht. Bei insgesamt 167 Frauen fanden die Mediziner Brustkrebs-Frühformen, 92 Prozent wurden mittels MRT entdeckt und nur 56 Prozent mittels Mammographie. Von einer Brustkrebs-Vorstufe sprechen Ärzte, wenn der Tumor noch im Milchgang verbleibt. In diesem Stadium wird zwar auch schon von einem Karzinom gesprochen, tatsächlich handelt es sich dabei aber um eine gutartige Erkrankung, die durch eine Operation immer heilbar ist. Erst wenn der Tumor aus den Milchgängen in das Drüsengewebe der Brust einwächst, kann er sich über Blut- und Lymphgefäße im Körper verteilen. „Wenn wir Brustkrebs-Vorstufen finden und operativ entfernen, können wir die Entstehung von ‚richtigem’ Brustkrebs verhindern“, erklärt Prof. Kuhl. „Wir vermeiden damit die Entstehung einer oftmals lebensgefährlichen Erkrankung.“
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