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Magazin - Wissenschaft

Ein einzigartiges Gespann

Ein einzigartiges Gespann
© frei Hautpflege
Die Mutter - manchmal enge Vertraute, ein andermal die unbekannte Fremde, jedoch immer unersetzlich: Die Beziehung zu ihrer Mutter ist eine der wichtigsten im Leben einer Frau. In einer aktuellen Studie hat das frei Hautforschungsinstitut diese außergewöhnliche, komplexe Verbindung untersucht.

1.000 Bundesbürger wurden dabei nach ihrer Einschätzung der Mutter-Tochter-Beziehung und der Rolle der Mutter im Leben einer modernen Frau befragt. Das klare Ergebnis: Trotz mancher Konflikte sehen Frauen in ihren Müttern vor allem Vorbild und Vertrauensperson.

 

Die Gilmore Girls aus der beliebten US-Serie machen es vor: Mutter und Tochter treten fast immer im Doppelpack auf, sind enge Freundinnen und teilen alles miteinander - ein echtes Dreamteam. Das ist aber nicht nur in Hollywood so, sondern auch in der Realität. Zwei Drittel der deutschen Frauen haben eine innige, freundschaftliche Beziehung zu ihrer Mutter. Sie ist Beraterin in allen Lebens- wie Modefragen, Vertraute bei Beziehungsproblemen oder auch gern einmal Babysitterin für die Enkelkinder. „Mutter und Tochter profitieren von dieser Verbundenheit, in dem sie sich gegenseitig ergänzen. Beide Seiten gewinnen aus dieser Verbindung etwas. Die Tochter lernt aus den Erfahrungen der Mutter und diese bleibt durch die Lebensfreude des Kindes länger jung und lebenslustig. Dr. Heike Buhl vom Institut für Psychologie der Friedrich-Schiller-Universität in Jena führt dazu aus: „Bemerkenswert ist, dass die Beziehung zwischen Müttern und Töchtern schon zu Beginn des Erwachsenenalters sehr symmetrisch und ausgewogen wird, ähnlich der zwischen Freundinnen."

Vorbild Mutter

Die Leistungen der Mütter sind wahrhaft vorbildlich und die Rollen, die sie im Leben einer modernen Frau einnehmen, sind vielschichtiger geworden. Neben der Aufgabe als Erzieher und Betreuer der Kinder sind sie Versorger des Haushaltes und zunehmend Mit- oder sogar Alleinverdiener der Familie. Die eigene Berufstätigkeit ist für Frauen selbstverständlich geworden. In den letzten 20 Jahren ist die Zahl der erwerbstätigen Frauen laut Mikrozensus um über 20 Prozent gestiegen. Auch Mütter wollen heutzutage ihre Unabhängig­keit nicht aufgeben oder müssen die Familie finanziell unterstützen. Das Meistern der Mehrfachbelastung wird gerade von älteren Töchtern gewürdigt und bewundert.

So ist es kein Wunder, dass 80 Prozent der Frauen in der Umfrage des frei Hautforschungsinstituts in ihren Müttern Vorbilder sehen, an denen sie sich orientieren können.

Häufig Konflikte in der Pubertät

Doch gerade durch die Innigkeit der Mutter-Tochter-Beziehung können auch in schwierigen Zeiten, wie etwa der Pubertät, Konflikte entstehen. „Mutter und Tochter sind sich natürlich in ihrer Art oft ähnlich. In dieser Phase müssen sich die Töchter allerdings von ihren Müttern loslösen", weiß Dr. Christiane Papastefanou, Privatdozentin für pädagogische Psychologie an der Universität Mannheim. Ein Fünftel aller Frauen empfindet ihre Mutter in dieser Situation als Konkurrentin. Doch auch diese Phase gibt sich wieder, meistens wenn die Tochter von daheim ausgezogen ist. Spätestens dann wird auch der Tochter klar - die Mutter ist und bleibt ein wichtiger Fixpunkt.

 

Ihr Know-how ist besonders auf persönlicher Ebene gefragt. „Beide kennen sich sehr gut, gerade die Mutter kann wie keine andere die Beweggründe der Tochter verstehen", erklärt Dr. Papastefanou. „Doch sie sollte am besten nur im Hintergrund bereit stehen und erst auf Anfrage reagieren, um sich nicht aufzudrängen." So sind Mütter ein wichtiger emotionaler Halt für Töchter, auf den sie sich verlassen können.

Immer füreinander da - Mütter und Töchter.

Die Beziehung basiert auf gegenseitigem Geben und Nehmen. Eine überwältigende Mehrheit von 90 Prozent der Mütter sieht sich als Ansprechpartnerin für ihre Kinder. Im Gegenzug ist über die Hälfte der Töchter über 35 Jahren gern bereit, die Eltern zu pflegen. Doch nicht nur in Extremsituationen nehmen Mutter und Tochter im Leben der anderen eine wichtige Position ein und sind immer füreinander da. Diese enge Bindung zieht sich - bei allen Konflikten - durch das ganze Leben dieses einzigartigen Gespanns. Auch die Schauspielerin Christine Neubauer kennt die guten und schlechten Seiten der Mutter-Tochter-Beziehung: „Natürlich sind meine Mutter und ich auch ab und zu aneinandergeraten, aber ich bin ihr für alles dankbar, was sie für mich getan hat. Mittlerweile unternehmen wir sehr gern etwas zusammen."

 

Die große Nähe und innige Beziehung von Mutter und Tochter wird daher oft auch äußerlich sichtbar. Mit vereintem Charme kann ihnen keiner widerstehen und jede Hürde, die gemeinsam genommen wurde, schweißt sie enger zusammen. In einem bundesweiten Wettbewerb sucht die Hautpflegemarke frei mit Christine Neubauer in der Jury nach dem schönsten Mutter-Tochter Paar, der „Generations of Beauty". Der mit 8.000 Euro dotierte Contest zelebriert damit die einzigartige Verbindung von Mutter und Tochter, deren innere Schönheit nach außen strahlt.

(02.08.2007)

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