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Magazin - Wissenschaft
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Knäckebrot fühlt der Gesundheit auf den Zahn
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 |  | © Barilla Wasa Deutschland GmbH |
Mit Knäckebrot zu einem gesunden Lächeln: Mit seinem hohen Gehalt an Ballast- und Mineralstoffen und seinen Kaueigenschaften hilft Knäckebrot, das Risiko für Karies und Parodontitis zu reduzieren.
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Zähne sind zum Kauen da! Dass das auch lange so bleibt, ist u.a. abhängig von den Lebensmitteln, die sie zu beißen bekommen. Denn auch Zähne und Zahnbett wollen gut ernährt werden. Ein aktuelles Studienergebnis belegt: Wer nicht nur etwas für die Gesundheit von Zähnen sondern auch von Zahnfleisch tun will, sollte Vollkornprodukte wie Knäckebrot verzehren.
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Knäckebrot - Nahrung fürs Zahnfleisch
Die Studie mit 34.160 Männern lieferte die erstaunliche Erkenntnis, dass diejenigen, die dreimal täglich Vollkornprodukte wie Vollkornbrot zu sich nahmen, ein um 23 % geringeres Parodontitisrisiko hatten als diejenigen, die nur einmal am Tag oder seltener zu Vollkornprodukten griffen. Erklärt wird dieser Effekt mit der Regulierung des Blutzuckerspiegels durch die ballaststoffreichen Vollkornprodukte. Ein erhöhter Blutzuckerspiegel und Diabetes wird hingegen mit einem gesteigerten Risiko für Entzündungen des Zahnbettes verbunden. Ein Mehr an Ballaststoffen zahlt sich also nicht nur im allgemeinen Wohlbefinden sondern auch speziell in der Zahngesundheit aus. Deutlich mehr Ballaststoffe als andere Brote bietet das Vollkornprodukt Knäckebrot: durchschnittlich 14,6 g sind in 100 g Schwedenbrot enthalten. Das sind über 5 g mehr als in Pumpernickel und über 6 g mehr als in Roggenvollkornbrot, die von allen Broten weit abgeschlagen die Ränge zwei und drei der Ballaststoff-Spitzenreiter-Tabelle belegen.
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Knäckebrot statt Zahnbohrer
Die für Vollkornprodukte typischen komplexen Kohlenhydrate und Ballaststoffe müssen länger gekaut werden und fördern so den Speichelfluss. Da Knäckebrot durch seine Knusprigkeit zusätzlich zu kräftigem Kauen animiert, wird bei seinem Verzehr besonders viel Speichel produziert. Dieser ist nicht nur für die Selbstreinigung der Zähne äußerst wichtig; mit dem erhöhten Speichelfluss steigt auch die Remineralisation der Zähne. Dabei neutralisiert der Speichel die Zahn schädigenden Säuren im Mund, während die - in Knäckebrot im Vergleich zu anderen Broten in höherem Maße enthaltenen - Mineralien den Zahnschmelz festigen. Der herzhafte Biss ins Knäckebrot dient damit auch der Kariesprophylaxe. Produkte, die wie Weißbrote einen hohen Anteil an Zucker, also einfache Kohlenhydrate haben, fördern hingegen die Plaquebildung und senken den pH-Wert im Mund. Ein Vollkornbrot wie Knäckebrot ist deshalb auch im Sinne der Zahngesundheit einem Weißbrot vorzuziehen. Einen besonderen Beitrag zur Remineralisation der Zähne leistet Fluorid - das lebensnotwendige Spurenelement, das ein natürlicher Bestandteil von Knochen und Zähnen ist. Knäckebrot ist mit 150 µg pro 100 g der Nr.-1-Fluoridlieferant unter den Broten. Darüber hinaus stärkt Knäckebrot die Zähne von innen heraus: Es führt dem Körper eine große Ration Kalzium (55 mg/100 g), Phosphor (301 mg/100 g) und Magnesium (68 mg/100 g) zu, die allesamt für den Aufbau und die Erhaltung von Zähnen wichtig sind.
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(23.08.2006)
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