|
|
Magazin - Gesundheit
|
Gesund bleiben mit Vitaminen und Mineralstoffen
|
 |  | © Fotolia |
Längst hat sich herumgesprochen,
wie wichtig Vitamine und Mineralstoffe
für unsere Gesundheit, für Vitalität
und Wohlbefinden sind. Ohne diese Mikronährstoffe, die Tag für Tag mit
der Nahrung in unseren Körper gelangen, könnte der Mensch nicht leben.
|
Wer sich vernünftig ernährt, muss in Deutschland zum Glück keine gefährliche Vitamin-Mangelkrankheit mehr befürchten. Das ist beruhigend, bedeutet aber nicht, dass bei uns automatisch jeder optimal mit allen wichtigen Vitalstoffen versorgt ist. Es gibt Menschen, die schon aufgrund ihrer Lebensumstände einen zusätzlichen Bedarf an bestimmten Mikronährstoffen haben – sportlich Aktive, regelmäßige Raucher, Senioren und schwangere Frauen gehören dazu.
|
Manche brauchen mehr
So müssen Sportler beispielsweise darauf achten, dass sie ausreichend mit B-Vitaminen, Eisen und Calcium versorgt sind. Und da Aktive beim Training kräftig ins Schwitzen kommen, verlieren sie mehr Mineralstoffe, vor allem wertvolles Magnesium. Dieses Defizit gilt es auszugleichen.
Raucher haben oft weniger Vitamin C im Blut als Nichtraucher, was sich unter anderem negativ auf die Leistungsfähigkeit des Immunsystems auswirken kann. Auch mit Vitamin E und einigen Mineralstoffen sind sie häufig unterversorgt.
|
|
Bei Senioren tragen gesundheitliche Probleme, wie Appetitmangel und Schwierigkeiten beim Kauen, sowie altersbedingte Veränderungen, etwa ein geringerer Energiebedarf und eine nachlassende Nierenfunktion, dazu bei, dass es an Vitalstoffen wie Calcium, Folsäure, Vitamin B12 und Vitamin D mangeln kann. Zu wenig Calcium und Vitamin D lässt beispielsweise das Osteoporose-Risiko steigen. Schwangere haben generell einen erhöhten Bedarf an vielen Vitalstoffen, weil sie das ungeborene Baby mitversorgen müssen. Für sie ist eine ausgewogene Ernährung doppelt wichtig. Unerlässlich ist es für die gesunde Entwicklung des Ungeborenen, dass Frauen mit Kinderwunsch und Schwangere optimal mit Folsäure versorgt sind – hier haben sie einen deutlich höheren Bedarf.
|
Arzneimittel und Vitalstoffe
Auch alle Menschen, die dauerhaft Arzneimittel einnehmen, sollten ihre Vitamin- und Mineralstoffversorgung im Auge behalten. Dazu zählen beispielsweise Herz-Kreislauf-Patienten, Diabetiker, Asthmatiker, Rheumakranke und chronisch Magenkranke. Zu den Medikamenten, die den Vitalstoffhaushalt aus dem Lot bringen können, zählen unter anderem Antidiabetika, Diuretika, die Antibabypille, Protonenpumpenhemmer und Statine. Gut zu wissen: Auch Arzneimittel, die es rezeptfrei in der Apotheke gibt, können bei längerfristiger Einnahme unter Umständen Einfluss auf die Vitalstoffbilanz haben. Am besten lassen Sie sich beim Kauf vom Apotheker beraten. Er weiß auch, wann es sinnvoll ist, zusätzlich ein Vitalstoffpräparat einzunehmen.
|
|
(26.06.2012)
|
| Startseite Vorherige
Seite Impressum |
|
|