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Magazin - Gesundheit
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Urlaub: Die Allergie fährt mit
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 |  | © Techniker Krankenkasse |
Urlaub – das bedeutet für viele einfach ins Flugzeug zu steigen und alle Sorgen für ein paar Tage hinter sich zu lassen. Allergiker haben es nicht ganz so einfach. Sie müssen vieles beachten, um nicht weit weg von zu Hause Probleme mit ihrer Allergie zu bekommen. Im Urlaubsland erwarten sie beispielsweise andere Pollenflugzeiten, unbekannte Speisen und ein ungewohntes Klima.
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Die Techniker Krankenkasse (TK) gibt Tipps, wie Allergiker ihren Urlaub dennoch unbeschwert genießen können: - Vor Reisebeginn sollten Allergiker prüfen, ob sie genügend antiallergische Medikamente in ihrer Reiseapotheke haben. So können sie auch in fremden Ländern schnell auf das gewohnte Präparat zurückgreifen.
- Darüber hinaus ist es sinnvoll, einen - wenn möglich - mehrsprachigen Allergiepass beim Arzt zu besorgen. Auf diese Weise erhält der behandelnde Arzt vor Ort im Notfall schnell alle nötigen Informationen.
- Asthmatiker sollten im Urlaub auf übermäßig starke körperliche Belastungen verzichten, sich in jedem Fall erst langsam aufwärmen und am Ende schrittweise wieder abkühlen. Abrupte Belastungswechsel können schnell einen Anfall provozieren. Um dem vorzubeugen, können Asthmatiker vor dem Sport vorsorglich ihr Asthma-Spray benutzen.
- Für Nahrungsmittelallergiker gilt: Sie sollten unbekannte Speisen im Ausland lieber meiden oder nur vorsichtig genießen. Dasselbe trifft auch auf Pollenallergiker zu. Denn sie können über eine Kreuzreaktion ebenfalls allergisch auf Speisen reagieren. Birkenpollenallergiker sind zum Beispiel häufig allergisch gegen Sellerie. Bei einer Kreuzallergie reagiert der Betroffene nämlich nicht nur auf ein bestimmtes Allergen, sondern auch auf solche, die ihm ähnlich sind.
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Reisetipps bei Pollenallergie
Reisende, die gegen Pollen allergisch sind, sollten sich schon bei der Urlaubsplanung über den Pollenflug in ihrem Zielland informieren. In nördlichen Ländern wie Skandinavien beginnt der Pollenflug beispielsweise erst später als in Südeuropa. Im Mittelmeerraum müssen Allergiker wiederum mit einer verlängerten Pollensaison rechnen. Vorsicht ist bei fremden Pflanzenarten geboten: So können Beifußallergiker auch auf das aus Nordamerika nach Süd- und Osteuropa eingeschleppte Traubenkraut (Ambrosia) reagieren und die Pollen von Olivenbäumen können Eschenpollenallergikern gefährlich werden. Als allergikerfreundlich gelten Reiseziele in Küstenregionen, zum Beispiel mediterrane Inseln oder die Nordsee. Ideal für Heuschnupfengeplagte sind auch Reiseziele im Hochgebirge. Hier ist die Pollensaison deutlich kürzer. Pollenallergiker, die in die Alpen fahren möchten, sollten dies bevorzugt ab Anfang Juli tun.
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(01.07.2008)
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