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Haarige Probleme in den Wechseljahren - Was Sie jetzt beachten sollten!

Haarige Probleme in den Wechseljahren - Was Sie jetzt beachten sollten!
© Cimi-Forschung
Die natürliche Balance zwischen weiblichen und männlichen Geschlechtshormonen kommt bei Frauen in den Wechseljah­ren durch den Rückgang der Östrogenproduktion aus dem Gleichgewicht. Dadurch kommt es häufig auch zu gestörtem Haarwuchs, der sich in diffusem Haarausfall äußert.
„Frauen, die im Klimakterium schütteres Haar bekommen, leiden dar­unter ganz erheblich“, weiß die Hautärztin Dr. Edit Hoffmann (Dortmund) aus ihrer langjährigen Praxiserfahrung. Gerade in den Wechseljahren sollten die Haare deshalb besonders schonend behandelt werden. Empfehlenswert ist laut Dr. Hoffmann außerdem, die Haarwurzeln lokal mit einem To­ni­kum, das pflanzliche Östrogene (z. B. Cimi, in Apotheken) enthält, zu stimulieren.

Pflegetipps

Darüber hinaus sollten folgende Pfle­getipps berücksichtigt werden:

 

  • Das beste Instrument zum Frisieren ist ein Kamm mit weit auseinanderstehenden Zinken. Sie müssen glatt und abgerundet sein, ohne scharfe Kanten.
  • Zur Haarwäsche sind milde Pflegeshampoos empfeh­lenswert. Meiden Sie auslaugende Haarwaschmittel.
  • Spülen Sie nach der Haarwäsche mit reichlich, mög­lichst kühlem Wasser lange nach. Das feine, schuppen­artig angeordnete Haaroberhäutchen kann sich dadurch wieder fest anlegen. Anschließend die Haare mit einem Handtuch abtupfen, nicht rubbeln.
  • Achten Sie beim Haare trocknen darauf, dass das Haar nicht zu heiß wird. Der Föhn sollte immer genügend Ab­stand zum Haar haben. Noch besser ist es, die Haare an der Luft trocknen zu lassen. Übermäßige Hitzeein­wirkung durch Sonnen- oder Solarstrahlung be­günstigt ebenfalls Haarstrukturschäden.
  • Schützen Sie beim Schwimmen im Meerwasser ge­nauso wie in chlorhaltigem Wasser im Schwimmbad Ihre Haare durch Tragen einer Badekappe.
  • Verzichten Sie möglichst auf Bleichen, Färben oder Dau­erwelle. All diese Anwendungen beanspruchen Ihr Haar ganz erheblich.
  • Lang anhaltender Stress wirkt sich ebenso wie Schlaf­mangel ungünstig auf die Haarstruktur aus.

(27.02.2008)

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