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Pollenallergie früh erkennen und reagieren - Mit dem Selbsttest dem Heuschnupfen auf der Spur

Pollenallergie früh erkennen und reagieren - Mit dem Selbsttest dem Heuschnupfen auf der Spur
© ratiopharm 2008
Die Augen jucken und tränen, die Nase läuft und der Mund kribbelt - typische Anzeichen für eine Pollenallergie. Betroffene erkennen die Symptome jedoch häufig nicht oder ordnen sie falsch ein. Doch Heuschnupfen ist keine Lappalie, sondern eine ernst zu nehmende Erkrankung. Wird sie nicht behandelt, besteht die Gefahr, dass sich die Symptome verschlimmern und sich beispielsweise chronisches Asthma entwickelt.

Der neue Selbsttest von ratiopharm kann hier helfen. Er fragt typische Beschwerden ab und gibt dadurch Hinweise auf eine eventuell bestehende Pollenallergie. Deutet der Test auf ein solches Risiko hin, sollte ein Arzt zur sicheren Abklärung konsultiert werden. Der Selbsttest kann auch unter www.ratiopharm.de herunter geladen werden.

Unsichtbare Eindringlinge: Richtig reagieren bei Allergiesymptomen

Die Pollen der meisten Bäume, Blumen und Gräser sind mit bloßem Auge nicht zu erkennen. Doch sie dringen in die Atemwege ein und können sich auf den Schleimhäuten festsetzen. Für Nicht-Allergiker ist das ungefährlich - für Pollenallergiker dagegen keineswegs. Professor Dr. Jürgen Fischer, Chefarzt der Klinik für Erkrankungen der Atmungsorgane und Allergien in Norderney,  erklärt: „Bei einer Allergie handelt es sich um eine Überempfindlichkeit auf eine geringe Menge eines ansonsten ungiftigen und nicht reizenden Stoffes." Die Folge: Das Immunsystem schlägt fälschlicherweise Alarm und sendet das Signal „Eindringlinge bekämpfen". Wer jedoch die Allergiesymptome kennt, kann rechtzeitig reagieren. Der praktische Selbsttest hilft dabei, typische Beschwerden zu erkennen. „Schon bei den ersten Anzeichen einer Allergie sollte man sich ärztlichen Rat holen und sich über die verschiedenen therapeutischen Möglichkeiten informieren", rät Fischer. Für die Selbsthilfe stehen schnell wirksame Antihistaminika zur Verfügung, die Allergiesymptome rasch und zuverlässig abklingen lassen (zum Beispiel Cetirizin-ratiopharm®). „Mit diesem Medikament wird die Wirkung des bei der allergischen Reaktion freigesetzten Histamins blockiert und damit die klinische Symptomatik gelindert", erklärt Fischer die Wirkweise. Das Antiallergikum ist als Tablette, Brausetablette oder Saft rezeptfrei in der Apotheke erhältlich. Zudem gehört Cetirizin zur neuen Generation der Antihistaminika, die nicht mehr so müde machen.

Wetter, Uhrzeit, Aufenthaltsort: Viele Faktoren beeinflussen das Auftreten von Allergiesymptomen

Bis zu 400 Kilometer weit wirbelt der Wind die Pollen durch die Luft, damit möglichst viele artgleiche Pflanzen befruchtet werden können. Was die Natur so raffiniert eingerichtet hat, ist für Pollenallergiker eine große Belastung. Denn für sie bedeutet windiges Wetter eine Verschlimmerung ihrer Symptome, weil sie den Pollen kaum mehr ausweichen können. Bei Regen hingegen atmen sie auf, denn die „frisch gewaschene" Luft ist besonders pollenarm. In Städten ist die Pollenkonzentration der Luft morgens geringer als abends, weshalb sich ein Spaziergang oder eine Joggingrunde zu dieser Tageszeit besonders anbietet. Auf dem Lande ist dies genau umgekehrt. Am Besten lüftet man auch seine Wohnung zu Zeiten der geringsten Pollenbelastung. Klimaanlagen verschaffen ebenfalls Erleichterung, denn diese filtern die feinen Pollen aus der Luft. Alternativ dazu eignet sich pollenfilternde Gaze, die vor die Fenster gespannt wird. Und auch das Haarewaschen vor dem Zubettgehen hilft, das Schlafzimmer pollenfrei zu halten.

(13.02.2008)

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