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Magazin - Gesundheit
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Infektionsrisiko fürs Baby reduzieren - Schwangere sollten zusätzlichen Bluttest machen
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Das Deutsche Grüne Kreuz rät allen Schwangeren, zusätzlich zu den vorgeschriebenen Vorsorgeuntersuchungen per Bluttest ihren Immunstatus bezüglich des Cytomegalie-Virus (CMV) überprüfen zu lassen. Die Kosten für diesen Test (ca. 13 Euro) werden derzeit noch nicht von den Kassen erstattet und müssen privat bezahlt werden.
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Diese Investition kann jedoch maßgeblich für die Gesundheit des Babys sein. „Eine CMV-Infektion ist zur Zeit die häufigste Ursache von Schädigungen des Kindes während der Schwangerschaft und damit noch vor Röteln und Toxoplasmose zu nennen", warnt Prof. Klaus Friese (Direktor der Frauenklinik der Universität München).
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Weit verbreiteter Virus
CMV ist ein weit verbreiteter Virus. Eine Infektion verläuft bei Erwachsenen wie Kindern meist symptomlos und wird deshalb überhaupt nicht diagnostiziert. Zeigt der Bluttest, dass die Schwangere bereits CMV-Antikörper gebildet hat, besteht kein Risiko für das Baby. Rund 50 Prozent der Schwangeren haben laut Prof. Friese jedoch noch keine CMV-Infektion durchlaufen. Bei ihnen besteht die Gefahr für eine Erstinfektion in der Schwangerschaft. Zu 40 Prozent steckt sich dabei das Ungeborene über den Mutterkuchen an. Das kann beim Baby gravierende Organschäden zur Folge haben. Deshalb sollte der Bluttest bei Schwangeren, bei denen keine CMV-Antikörper nachweisbar sind, unbedingt alle sechs bis acht Wochen wiederholt werden. Nur auf diese Weise kann eine mögliche CMV-Infektion rechtzeitig erkannt werden. Die Schwangere wird in diesem Fall passiv mit CMV-Antikörpern immunisiert, um das Baby vor einer Infektion zu schützen.
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(13.02.2008)
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