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Magazin - Gesundheit
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Mammakarzinom: Dichtes Brustgewebe erhöht das Krebsrisiko
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 |  | © Bayer Schering Pharma |
Die Dichte des weiblichen Brustgewebes hat Einfluss auf die Wahrscheinlichkeit, an Brustkrebs zu erkranken. Zu diesem Ergebnis kommt das Kanadische Krebsinstitut nach der Auswertung von drei Studien, an denen 2.200 Frauen zwischen 40 und 70 Jahren teilgenommen hatten. Demnach haben Frauen mit dichtem Brustgewebe ein drei- bis fünfmal höheres Erkrankungs-Risiko als Frauen mit lockerem Gewebe.
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Die Dichte des Brustgewebes steigt, wenn das Organ mehr Bindegewebe, Milchdrüsen sowie Milchgänge und weniger Fett enthält. „Es ist an der Zeit zu berücksichtigen, dass dichtes Brustgewebe ab einem bestimmten Alter ein eigenständiger Risikofaktor für Brustkrebs ist", schreibt Dr. Karla Kerlikowski von der Universität Kalifornien im „New England Journal of Medicine", das die Studie veröffentlicht hat. Der Risikofaktor Gewebedichte hatte auch dann noch Bestand, wenn die Wissenschaftler andere Gefahren für Brustkrebs - dazu zählen z. B. Tabakkonsum, Übergewicht oder hohes Alter - in die Bewertung einbezogen.
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Alternative: Magnetresonanz-Tomographie
Darüber hinaus geht dichtes Brustgewebe auch mit der Gefahr einher, dass ein Mammakarzinom nicht rechtzeitig erkannt wird. Der Grund: Das feste Gewebe erschwert es erheblich, auf den üblicherweise bei der Brustkrebs-Vorsorge angefertigten Röntgenaufnahmen (Mammographie) einen Tumor zu erkennen. In solchen Fällen stellt eine Magnetresonanz-Tomographie (MRT) die bessere Alternative für eine Vorsorge-Untersuchung dar. Bei dem strahlenfreien Verfahren werden mit einem Magnetfeld Aufnahmen der Brust erzeugt, auf denen auch bei dichtem Gewebe durch spezielle Kontrastmittel (z. B. von Bayer Schering Pharma) bereits Tumore von der Größe eines Reiskorns sicher erkannt werden können.
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(17.12.2007)
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